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5 (1891) Schrift über die Seele, Organon
Entstehung
Seite
315
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seien nnmittelbar mit einander verbunden, so daß nichts mehr in derMitte sei, die andern aber könne man nicht so nehmen. Denn was ichauch von L nehme, so werden immer die Mittelglieder bis zu ^ oderbis zu si' entweder unendlich sein oder nicht. Von wo nun zuerst dasUnendliche beginnt, sei es unmittelbar oder nicht, macht nichts aus,denn das daraus folgende ist ja unendlich.

Einundzwanzigstes Kapitel.

Die Mittelbegriffe sind begrenzt in verneinenden Beweisen.

Es ist klar, daß man auch bei dem verneinenden Beweis irgendwostehen bleiben muß, wenn man ja doch beim bejahenden nach beidenRichtungen hin stehen bleibt. Es soll nemlich nicht möglich sein, wedernach oben vom letzten aus in's Unendliche fortzugehen (unterletz-tem" verstehe ich das, was selber keinem Andern zukommt, welchemaber ein Anderes zukommt, z. B. k?), noch von dem ersten zum letzten(untererstem" verstehe ich dasjenige, welches selber von einem andernausgesagt, von welchem aber kein anderes ausgesagt wird). Ist nundieß wirklich so, so wird mau auch bei der Verneinung stehen bleibenmüssen. Es wird nun auf dreifache Weise das nicht Zukommende be-wiesen. Entweder nemlich so: dem allem, welchem 6 zukommt, kommtL zu, welchem aber L zukommt, dem kommt ^ nicht zu ^). Bei demSatz L 0 nun und immer bei dem zweiten Vordersatz muß man aufunmittelbar Giltiges kommen, denn dieser Vordersatz ist bejahend.Was den andern Vordersatz betrifft, so ist klar, daß, wenn einemandern früheren nicht zukommt, wie z. B. dem v, dieses letztere allemL wird zukommen müssen^). Und ferner wenn L. einem andern,welches früher ist als D, nicht zukommt, so wird dieses allem v zu-

1) Kein Thier 8 ist Qualität tl,Jeder Mensch 6 ist ein Thier,Kein Mensch ist Qualität.

2) Kein Lebendes v ist Qualität L,Jedes Thier 8 ist lebend,

Kein Thier ist Qualität.