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5 (1891) Schrift über die Seele, Organon
Entstehung
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Die zweiten Analytik«

betrachten den Schluß, sofern er zum Beweis und zur Defi-nition dient; es wird gezeigt, wie die Schlüsse überhaupt dieGrundlage des sichern, apodiktischen Wissens sind, daher mandiese Schrift auch als Wissenschaftslehre bezeichnet hat. Vonden zwei Büchern enthält:

Buch I. die Lehre vom Beweis, a. 1 setzt als allgemei-nen Gesichtspunkt fest, daß das Wissen als ein mittelbaresaus einem unmittelbaren Wissen abzuleiten sei und zwar ebenvermittelst der Schlüsse. Näher wird nun das Wesen des Be-weises untersucht, o. 2 enthält die Principien des Beweises,worauf o. 3 zwei irrthümliche Ansichten zurückweist, o. 4 f.einige logische Bestimmungen zur Verhütung von Jrrthümern;e. 69 die allgemeinen nothwendigen Eigenschaften der Prin-cipien; o.lO Berhältniß von Axiom, Hypothese und Postulat;o. 11 weudet sich gegen die platonische Jdeenlehre. o. 12 wie-derholt die Notwendigkeit von allgemeinen Begriffen, vermögewelcher die Wissenschaften untereinander zusammenhängen. DieBeweise selbst sind, o. 13, verschieden, je nachdem es sich umdas Daß oder das Warum handelt; für das eigentliche Wissen,das des Warum, ist die erste Figur die geeignetste e. 14. DieSchlüsse können übrigens auch aus negativen Sätzen gezogenwerden e. 15. Die möglichen Jrrthümer werden o. 16 f. er-örtert, e. 18 die Induktion als Grundlage des Wissens bezeich-net. Die Principien aber müssen irgendwie begrenzt sein,o. 1923. Was das Berhältniß der Beweise zu einander