nach oben sortgeht'), so daß also das Unmögliche, da cs folgt, es magL.8 gelten oder nicht, nicht aus der ersten Behauptung folgt. DerEinwurf, daß das Falsche in jedem Fall folge, es mag jenes sein odernicht, ist wohl nicht so zu fassen, daß das Unmögliche sich ergebe, wennein anderes gesetzt wird, sondern wenn nach Aushebung desselbendasselbe Unmögliche durch die übrigen Vordersätze zu Stand gebrachtwird. Denn daß dasselbe Falsche durch mehrere Behauptungen sichergibt, hat wohl nichts Auffallendes, z. B. daß die Parallelen zusam-mentreffcn, geschieht sowohl wenn der innere Winkel größer ist als deräußere, als auch wenn das Dreieck mehr als zwei rechte Winkel hat.
Achtzehntes Kapitel.
Rückschluß aus Falschheit des Schlusses auf Falschheit der Vordersätze.
Der falsche Schluß hat seinen Grund in einem ersten Falschen.Jeder Schluß nemlich entsteht aus zwei oder noch mehr Vordersätzen.Entsteht er aus zweien, so muß nothwendig einer von diesen, oder esmüssen beide falsch sein; denn aus wahren Vordersätzen kann ja keinfalscher Schluß entstehen. Entsteht er aber aus mehr als zwei Vor-dersätzen, — wie wenn 0 aus folgt, aber aus VLk'Ll, —so muß etwas von diesem weiter Zurückliegenden falsch sein und dcß-halb auch der Schluß, denn ^ und L kommen ja durch jene anderenSätze zu Stande. Also dort muß etwas sein, woraus der Schlußresp. das Falsche hervorgeht.
Nemizehntcs Kapitel.
Wie mau sich zu hüten hat, um nichts wider Willen zugebeu zumüssen. Täuschung des Gegners.
Um beim Schließen nicht zu unterliegen, muß man wohl darausAcht geben, daß man, wenn der Gegner seine Fragen stellt, ohne den
>1 Jedes Thier v ist körperlich r.
— Jedes Körperliche ist Pflanze L,
Jede Pflanze ist unbcseelt k,
Jedes Thier ist rmbeseelt.