den positiven Fall seien: weiß, Thier, Rabe, für den negativen Fall:weiß, Stein, Rabe. Sind aber die Vordersätze bejahend, jo nehmeman die Begriffe — für den negativen Fall: weiß, Thier, Schnee,für den positiven Fall: weiß, Thier, Schwank) Es ist also klar, daßein Schluß nicht möglich ist, wenn die Vordersätze gleichartig sind, undzwar der eine allgemein, der andere partikulär; aber auch dann nicht,wenn etwas jedem von beiden zukommt oder nicht zukommt, oder wenndem einen, dem andern aber nicht, oder dem andern nicht ganz oderwenn die Fassung unbestimmt ist. Gemeinsame Begriffe für alle Fälleseien: weiß, Thier, Mensch, — weiß, Thier, unbescelt.
Aus dem Gesagten ergibt sich klar, daß, wenn die Begriffe Inderangegebenen Weise sich zu einander verhalten, ein Schluß mit Notb-wendigkeit stattfindet, und wenn ein Schluß statlfindet, dann die Be-griffe sich nothwendig so verhalten müssen. Es ist aber auch klar, daßsämmtliche in dieser Figur begriffenen Schlüsse unvollständig sind, —denn alle verlangen, um vollständig zu werden, noch etwas weiteresdazu, was entweder in den Begriffen nothwendig enthalten ist oderals Hypothese gesetzt wird, wie wenn wir den Beweis liefern durch dasUnmögliche; — ferner, daß durch diese Figur kein bejahender Schlußzu Stande kommt, sondern lauter verneinende Schlüsse, mögen sie allge-mein oder partikulär gefaßt sein').
>) Einige Thiere sind nicht weiß,
Kein Rabe ist weiß,
Jeder Rabe ist ein Thier.
— Einige Steine sind nicht weiß,
Kein Rabe ist weiß,
Kein Rabe ist ein Stein.
Einige Thiere sind weiß.
Jeder Schnee ist weiß.
Kein Schnee ist ein Thier.
— Einige Thiere sind weiß,
Kein Schwan ist weiß,
Jeder Schwan ist ein Thier.
>> Die Schlüsse der zweite» Figur sind hienach folgende:
L. Kein L ist X, d. Jedes v ist X, e. Kein L ist X, ä. Jedes L ist X,Jedes o ist X, Kein o ist X, Einiges o ist X, Einiges o ist nicht X,
Kein L ist L. «ein 0 ist L. SinigeSCistnichtL. EinigesListNichtL.