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5 (1891) Schrift über die Seele, Organon
Entstehung
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nicht verwirren lassen durch den Gedanken, das; die Theile der Sub-stanzen in dem Ganzen als ihrem Subjekt seien und durch die Besorg-nis;, wir möchten uns etwa genöthigt sehen, zu sagen, die Theile seienkeine Substanzen; denn dasim Subjekt sein" ist hier nicht so zn ver-stehen, als sollte etwas in der Weise von Thcilcn in einem Andern sein.

Den Substanzen und den Unterschieden kommt es zu, das; allesvon ihnen Abgeleitete in gleichbedeutendem synonymem Sinn ansgesagtwird. Denn alle von ihnen abgeleiteten Anssagen werden entwedervon den Einzelnwcsen ausgesagt oder von den Arten. Von der erstenSubstanz wird keine Anssage abgeleitet, denn die erste Substanz wirdnicht von einem Subjekt ansgesagt. Dagegen was die zweiten Sub-stanzen betrifft, so wird die Art von dem Einzelnwesen ansgesagt, dieGattung aber sowohl von der Art als von dem Einzelnwesen. Ebensoist cs auch bei den Unterschieden: diese werden sowohl von den Arten,als von den Einzelnwescn ansgesagt. Aber auch den Begriff der Artenund der Gattungen nehmen die ersten Substanzen an und die Art nimmtden Begriff der Gattung an; denn alles, was von dem Prädikat aus-gesagt wird, kann auch von dem Subjekt ansgcsagt werden. Der-gleichen nehmen sowohl die Arten als die Einzelnwcsen auch den Begriffder Unterschiede an. Unter gleichbedeutend, synonym aber verstandenwir das, was sowohl dem Namen als dem Begriff nach dasselbe ist,woraus denn folgt, daß alle von den Substanzen und von den Unter-schieden abgeleiteten Anssagen synonym zu verstehen sind.

Unter Substanz werden wir immer etwas Bestimmtes, ein Dieseszu verstehen haben. Was die ersten Substanzen betrifft, so liegt esaußer allem Zweifel und es ist unbestreitbar, das; damit ein Dieses,ein Bestimmtes gemeint ist, denn was sie bedeuten, das ist ein Ein-zelnwesen, ist der Zahl nach Eins, dagegen was die zweiten Sub-stanzen anbelangt, so scheint es zwar wohl auch, das; sie ein Dieses be-zeichnen, wenn man nur ans die äußere Form der Benennung sieht,sofern man sagt: Mensch oder Thier, es ist aber nicht richtig, vielmehrdiese bezeichnen etwas Qualitatives; denn das Subjekt ist hiebei nichtEins, wie die erste Substanz, sondern es sind viele, von welchen derMensch und das Thier ansgcsagt wird. Aber cs ist nicht schlechthinetwas Qualitatives, was dadurch bezeichnet wird, wie z. B. durch dasWeiße. Das Weiße nemlich bezeichnet nichts Anderes, als eben ein