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ist der Fall beim Husten), sondern es gehört nothwendig dazu,daß das Wesen, welches nuschlägt, beseelt sei und mit einer ge-wissen Vorstellung verfahre; die Stimme ist nemlich ein Ton, deretwas Bestimmtes ausdrücken soll und sie entsteht nicht einfach beiEinathmung der Luft, wie der Husten, sondern dadurch, daß dasbeseelte Wesen vermittelst der eingeathmeten Luft die in der Luft-röhre befindliche Luft an die Luftröhre anschlage. Der Beweishiefür liegt darin, daß man nicht sprechen kann, wenn man ein-fach ein- oder aus-athmet, vielmehr muß man beim Sprechen denAthem beherrschen, denn dann bringt man vermittelst der einge-athmeten Luft eine Bewegung ") hervor. Es ist auch klar, weß-halb die Fische keine Stimme haben, weil sie nemlich keine Luft-röhre haben, die Luftröhre aber haben sie nicht, weil sie keineLuft einnehmen und nicht athmen. Wie aber dich zu erklärenist, davon ein andermal.
Neuntes Kapitel.
Vom Geruch.
Was den Geruchssinn und das Riechbare betrifft, so ist esschwieriger, darüber genauere Bestimmungen aufzustellen, als überdas bisher Genannte; denn das eigentliche Wesen des Geruchsist nicht so klar, wie das des Schalls oder der Farbe. Die Ur-sache ist die, daß dieser Sinn bei uns nicht so scharf ist, vielmehrschwächer, als bei vielen Thieren; der Mensch nemlich hat nurein geringes Riechvermögen, und wenn er etwas riecht, so geschiehtes nie ohne das Unangenehme oder Angenehme, woraus mansieht, daß das Sinnesorgan nicht für sich scharf genug ist. Mankann füglich annehmen, daß in derselben Weise auch die starr-äugigen Thiere die Farbe wahrnehmen und daß ihnen die Unter-schiede der Farben nicht vollkommen deutlich sind außer vermittelstdes Gefühls der Furcht oder der Furchtlosigkeit. Ebenso verhältes sich mit dem Geruch beim Menschen. Es scheint nemlich zwar,
') Eben da? Anschlägen an die Luströhre.