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4 (1895) Politik
Entstehung
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Einleitung. Erstes Kapitel.

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eigneter Zeit die Schiffswerfte, die Halle und den Turm über-rumpeln sollten. Darauf überredete er seine Kollegen, die Sol-daten der Stadtwache abzudanken, weil der Staat im Friedendie großen Unterhaltungskosten sparen könne. Als die Behördenunvorsichtig genug auf diese Vorschläge eingegangen waren, bander an die Zinnen der Stadtmauer Netze zur Hirsch- und Schweins-jagd, als wollte er sie trocknen, und ließ sie nach außen herab-hängen. An andere Stellen derselben befestigte er Segel mitden Tauen nach außen. Beides ward aber als Handhabe vonden Feinden benutzt, die daran Hinaufstiegen und sich so der Stadtbemächtigten." Man gewinnt durch diesen Zug ein lebendigesBild von gewissen Lebenszuständen einer griechischen Stadt. Diescheinbar größeren, ja großartigeren Verhältnisse, welche uns dieGeschichte von Sparta, Korinth und besonders von Athen erzählt,dürfen uns nicht irre machen. Diese Städte, die wichtigsten undgrößten in Griechenland, gehen allerdings über den bescheidenenMittelzustand einer griechischen Stadt hinaus, ja sie nähern sichbereits, wie Korinth und Athen, dem modernen Stadtleben; abersie. sind die Ausnahmen, und jenes bescheidene Mittelmaß derräumlichen, sowie der sozialpolitischen Verhältnisse bildete, wasbei dem Verluste von Einzelnachrichten über die übrigen Staatenzu wenig beachtet wird, die Regel. Hätten wir die Spezial-geschichte der griechischen Städte, wie sie Aristoteles in denPolitieen beschrieb, oder die zuerst aus Urkunden geschöpfte Ge-schichte des E'phorus oder die Werke des Deme'trius Pha-lell-eus, so würden wir eine ganz andere griechische Geschichtehaben. Die Umfangsmauer war geräumig genug, daß imFalle der Not die gesamte bewaffnete Bürgerschaft dieselbe be-steigen konnte. Von der inneren Seite führten Mauertreppenhinauf, welche der Befehlshaber der bewaffneten Macht (derStrate'ge) unten am Aufgange besetzen ließ, damit nicht unzu-verlässige Personen Hinaufstiegen. Dies war besonders in denZeiten notwendig, wenn man sich politischer Umtriebe der An-dersgesinnten in der Stadt versah und wenn zu befürchten stand.