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11 : (Continuationis VII) (1847) 1394 - 1407
Entstehung
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392
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4406,

4 . Oot.

11. Oct.

13. Oct.

Er,bep sei, und erklärt weiteres, dieser und Herzog Heinrich hätten sich gegen Herzog Ludweig zuNicWft verpflichtet; worauf Obige zu Recht erkennen, Herzog Heinrich sei dem^ Herzog Ludwig keinqiErsatz, schuldig, G. zu München am Eritag nach St. Michelstag.

Vor Ernst Herzog in Beyern, als Obmann, und Beringer), Wieland Swellicr und WilhalmSchenck, die von Herzog Ludweig in Beyern, und vor dem Ritter Jorg Aichberger, Partzival Tzengerund Wilhalm Abaimer, die von Herzog Hainrich in Beyern demselben als Schiedsrichter beigegebenwaren, fodert Herzog Ludweig durch seinen Fürleger Graf Ludwig von Oetingen, dass ihm HerzogHainrich gemäss des von ihren Vätern gegebenen Anlass- und Theilbriefes und eines darin begriffenenArtikels, wornach derjenige, der den bessern Theil bei der Theilung erhalte, dem andern dafür Ersatzgeben spjl, nunmehr denselben leiste. Als sich aber Herzog Heinrich mittels seines Fürlegers, Jorgdes Haiders, dessen geweigert hatte,, und die auf diese Angelegenheit bezüglichen Briefe verlesenworden waren, so wird von obigen Schiedsrichtern des Herzogs Ludweig zu Recht erkannt, HerzogHeinrich habe den Ersatz unverweiglich zu leisten. Siegler: die Urei von Herzog Ludweig beigegebenen Schiedsrichter. D. ib. et eod. d.

Hainrich Herzog in Bayern verspricht, die 203 Pfund und 84 Pfenning welche er Jörgen demKatzmair Bürger zu München noch schuldig ist, bis kommenden Lichtmess-Tag zu bezahlen. Bürgenund Mitsiegler: Ulrich Ekger Vitztumb, Wilhalm Frawnliofer Hofmaister, und Älbrecht der PreysingerChanmermaister des genannten Herzogs. D. ib. et eod. d. (c. 2 Sig.)

Ernst und Wilhalm Herzoge in Beyern, bekennen dass ihnen der ehrbare Hanns der MämmingerBürger zu Lantzhut, eine Schuldverschreibung ihres Vaters, Herzogs Johann sei. im Betrage von50.0 Gulden, die derselbe, dem Ulrich Ebner schuldete, um 250 Gulden überlassen habe, und sie dieseSumme dem Mämminger auf den nächsten St, Bartholomeus Tag bezahlen wollen. G. zu Münichenam Montag nach St. Dionisien Tag. (c. 2 Sig.)

Abt Lamprecht aufm Münchberg klagt vor dem Ritter Grafen Berclitolt von Hennenberg widerÄlbrecht von Gich zu Brunn : 1) dass derselbe ihm uud sein Kloster an ihren 5 frei eigenen Gütern zuObernbrunn, auf denen sie Zins, Gült, Steuer, Fron und andere Rechte hätten, gehindert, selbe ödtgeleget, die Leute davon vertrieben und dem Stifte 100 fl. geschadet hätte, was aber obiger von Gichläugnet; 2) wegen des Gutes zu Ebenfeld, dass sich derselbe (v. G.) dieses Gutes, wider Willen seinesVorfahrers (Abt Willi.), unterwunden und das Kloster auch um 100 fl. beschädiget habe, welchesmehrgedachter von G. auch nicht gestehet; 3) dass Ebenderselbe ein Schiff auf der Itsch zu Kreibtzzur Ueberfahrt seiner Schaafe auf das Klosterfeld wideirechtlich zum Schaden mebrgemeldten Sih.eshalte, welches von Gich mit der Behauptung abwendet, dass beide Ufer seya wären und Niemand ihmEgerten und Brach weren solt; 4) dass mehrbesagter v. G. einen Theil an einer Wüstung zu Newsez(Neusäss bei Zapfendorf) vom Stifte zu Lehen habe und die dem Kloster gebürende Zinse, Steuer,Fron, Dienste ete. innegehabt und zwölf Jahr genossen hätte, auch sein Versprechen, diesen Theil zubezimmern, nicht erfüllt habe, worauf sich v. G. damit entschuldiget er sey nicht gemahnet worden.