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1406.13. Juli.
17; Juli.
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18. Juli.
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19. Juli.
Abt Georg zu Prül stiftet wöchentlich fünf ewige Messen in die Frauen Kapelle des Gottes-hauses zu Prül, ferners eine Wochenmesse in der S. Niklas-Kapelle im Spital und einen Jahrtag undgibt seinem Convent hiefür eine Hueb zu Schönaich, einen Weingarten zu Zeitlorn, sieben TagwerkWiesmad und einen Acker zu Pfater, ein Ilaus und Baumgarten zu Chupfmühl, Baurecht auf zweyHuben und etlichen Aeckern zu Weihenlo, drey freye und einen lehenbaren Acker zu Ruchofen undeinige Gilten. D. eod. d.
Caspar Torär zu Eyrespurgk bekennt vom Nycola dem Schreiber des Abtes von Tegernsee die20 Pfund Pfenning erhalten zu haben, welghe ihm von der Herrschaft von Bayern auf das Gottes-haus Tegernsee jährlich von der Maysteuer angewiesen worden sind. G. am Samztag nach Mar-gareten Tag. (c. Sig.)
Urlheils Brief, wie Herzog Ludwig und Heinrich vor Herzogs Ernst Rathen, Beringer lläl,Wieland Schwelher, und Wilhelm Schenkh, in den Rechten einander gestanden sind. — Von HerzogLudwigs wegen: Georg Aichperger, Partziual Zenger, Wilhelm Aheimer. Von Herzogs Heinrichswegen : Ludovicus Fürleger, Graf Ludwig von Oetingen, Heinrich Fürleger, und Georg Haider.
Wird disputirt und decidirt, dass Herzog Ludwig statt seinem Vatter soll zugejassen werden. Daserste Urtheil am Erichtag, das Andere am Samstag nach Margarethen. Arroden I. pag. 105.
Herzog Ernst bekennt, dass er in Spruch - Sachen der Schiedleute zwischen den Her-zogen Ludwig und -Heinrich, als Obmann Herzogs Heinrich Spruchleuten zufalle. G. Samstagnach Margreten.
Herzog Ernst, welcher seinen Vetter den Herzog Ludwig und den Herzog Hainricli mitSpruchleuten und Fürlegern nach München beschieden hatte, um als gemeiner Mann dieselben gütlichmiteinander zu richten, bestimmt mit Einwilligung genannter Herzoge, dass dieser Rechtstag auf sanktMichels Tag nächsthin in München gehalten werde. Mitsiegler: die Herzoge Ludwig und Heinrich.G. an Sunntag vor sand Jacobs tag (c. 3 Sig.)
In der Streitsache zwischen Herzog Ludwig und Heinrich von Bayern sprechen Georg Aich-perger, Parcival Zenger, und Wilhelm Aheimer folgendes Urtheil: „Niederbayern soll dem HerzogHeinrich und seinen Söhnen ohne alle Ansprach lediglich seyn und verbleiben: hat Herzog Heinrichdem Herzog Ludwig weder etwas mit Worten, noch Briefen versprochen, eben so haben auch dieHerzoge Heinrich und Stephan seinem Sohne Ludwig nichts verschrieben, und Herzog Heinrich seydem Ludwig nichts schuldig.“ D. eod. d.
Ludweig Herzog in Bayern eignet den Zehent zu Riethausen bei Murnau, der von seinerVestt dem Peysenberg zu Lehen gegangen ist, dem Gotteshause zu Murnau zu einer ewigen Messedaselbst. G. zu München am Montag vor Marie Magdalene Tag. (c. Sig.)
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