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setzt werde oder wegkomme. Auch soll der Bischof Friedrich des Kamerauers Gräbnuss ausrichtcnund des letztem Freunde sollen ihm dazu helfen; Dietrich der Hofär Friedrich des Kamerauers Oheimsoll 200 Pfd. Regensburger auf Griesaw haben, und sein Vetter Peter der Kamerauer da alle JahreLosung haben; sein Vetter Chunrat der Kamerawer soll Veste und Herrschaft zu Rot haben nebstallen Zugehörungen; sein Vetter Achaz der Kamerawer soll haben den halben Theii an der Veste zumBebenstain, zwey Weingärten zu Wörth im seigen genannt die Runtinger, und zwey Ilöfe zuPiichel;sein Bruder nans Chorherr zu Pfaffenmünster soll haben den Hof zu Pf/iter welchen jetzt der Praithutbaut, und die Mühle zu Pfäter, wo jetzt der Lawterbechk aufsitzt, ferner einen Weingarten zu Hof-dorf genannt der Sawlberger und einen genannt dy plater, und eine Hube zu Stadeldorf genannt dezAmman Hub zu Chelhaim die jetzt der Felärmair baut; seiner Schwester Sohn, sein Vetter Jorg derjünger Zenger soll haben alles gut zu Wächsenperg, und dieses in Jorgs Todesfälle ohne Leibeserbenan Peter den Kamerawer fallen; der Bischof von Regensburg soll 500 Gulden ausrichten, und diesesollen für die Seelen Friedrichs des Kamerauers und seiner Vorfahren von Dietrich dem Hofär undChunrad dem C'hamerawer angelegt werden; den Burgstall zu Tewffental mit dem gemauerten Thurm,wo jetzt der Karl t ufsitzt, den darunter gelegenen Weingarten, und einen Weingarten der Reisperchkgenannt, soll der Täwrlinger, Diener Friedrichs des Kamerauers für seine Dienste haben; Ililprant derllagenzeller soll haben die Hube zu Pondorf und das Haus zu Wörth, wo er gegenwärtig sitzt; einWeingarten genannt der Pettenrewter bey Wörth soll gehören Uainczlein dem Prewn und seinen vor-fodern zu einem Jahrtag; Friedrich des Kamerauers Richter, der Pawczchofer soll das Haus habenwo er gegenwärtig sitzt, und sein Kaplan Herr Stephan und seine Mutter sollen haben einen Wein-garten, genannt der Altmann; sein Jäger, der Sächslein soll haben einen Weingarten, den jetzt dieLiebhartin baut und des Walleins Gut, welches dient 2 Schaff Traid und £ Pfd- Wiesgeld; der Bischofvon Regensburg soll, wenn er Wörth übernimmt, allen armen Leuten Friedrichs des Kamerauers einganzes Jahr Freyung geben; desselben Vetter Peter der Kamerawer soll alle Güter haben, welchenicht in dem Geschäftsbriefe stehen. Siegler: Friedrich der Kamerawer. Mitsiegler: Seitz der Puch-berger, Martin der Satelpoger, Dietreich der Hofer, Chunrat der Kamerawer. G. am Suntag vor sandMathias tag im ersten Jar. Cc. 5 Sig.)
22. Febr.
Prior, Probst und der ganze Convent des Klosters zu Schwarzach notificiren dem Stifte Würz-burg, dass sie Kraft von Biberen, weil er sie als Abt in eineSchuldenlast von 2000 fl. gebracht, ab-gesetzt haben, und bitten zugleich den neu gewählten Abt Hilprand Zellner in seinem Amte zu schü-tzen. D. feria tertia post Invocavit, (c. Sig.)
Bonifacius papa IX sub poena excommunicacionis prohibet, ne aliquis fratrem ordinis S. Augu-stini professum vel conuersum de dicto ordine in fratrem alicujus alterius ordinis recipere seu alias adprofessionem admittere sine speciali licentia sedis apostolicae praesumat, D. VIII. kal. Martii, Pontifi-catus anno duodecimo.