Druckschrift 
11 : (Continuationis VII) (1847) 1394 - 1407
Entstehung
Seite
198
Einzelbild herunterladen
 

198

1401.

selbes zur Hälfte ihm und halb dem Stift Bamberg zugehöre, und dass derselbe seine Hälfte eines solchengewonnenen Schlosses dem Stift Bamberg auf Verlangen dieses Stifts einantworten solle, bis die er-wähnten öOOO Gulden bezahlt seyn werden. G. des Sunntages Estomichi. (c. Sig.)

13. Febr.

Steffan Herzog in Bayern etc. versetzt. Hademar dem Abpsperger zu Absperg für 1600 Guldenhalb Vngerisch halb Reinisch gegen Wiederlösung die Stadt Monheim. G. zu Nurmberg an Sonntagvor Inuocauit.

14. Febr.

Fridrich von Laulfenholz Schultheis und die Schöpfen der Stadt zu Nuremberg beurkunden,dass Vlrich Haller der Jünger wegen Otten Heyden mit den ersamcn Mannen Lewpolt Haller und Con-rad Kressen bezeugt habe, dass Frau Kathrey die Erkinger Zollnerin bekannt hat, dass sie und dergenannte Ott Heyden von den Burggrafen Joliansen und Fridrich zu Nüremberg Gebrüdern um 5000Gulden zu Leibgeding das Amt zu Dasspach gekauft hatten, und dass die 2 Theile des Leibgedingsan dem genannten Amte dem Ott Heyden und das Dritteil daran ihr wäre. G. an sant valentinstag.

17. Febr.

Hainrich der Seyboltzstorffer zu Wald bekennt, vom Abte Oswald und dem Convent in Tegernseedie 1200 Gulden erhalten zu haben, welche ihm der Herzog Ludweig auf der Steuer des zwanzig-sten Pfennings angewiesen hat. G. am Pfintztag vor dem weissen Suntag. (c. sig.)

V

Ventzla der Lechh Bürger zu Regenspurg, welcher des Matheus Rannttinger Bürgers in Regens-purg Tochter Barbara zu Ehe erhalten hat, gelobt Alles was er dem genannten Rannttinger geschwo-ren hat treulich zu halten, widrigenfalls er gegen denselben in eine Strafe von 1000 Gulden verfallenseyn und als meineidig gelten soll. Siegler: Chunrad und Fridreich die Gräfenreuter. G. des Pflntz-tags in den ersten vier Tagen in der Vasten, (c. 2 Sig.)

17. Febr.

Friedrich der Kamerawer zum Haitstain übergiebt so lange er ausser Landes ist, seine Vesteund Herrschaft zu Wörth und alle seine Güter an seinen Oheim Dietrich den Hofer zu Sinching undan seinen Vetter Kunrad den Kamerauer zu Pöring in treue Hand, und trifft für den Fall seines Todesfolgende Bestimmungen: Das Gotteshaus des Bisthums zu Regensburg erhält Veste und HerrschaftWörth, soll aber dafür ausrichten und bezahlen vierthalb hundert Gulden gegen Pappenheim seinemWeib seliger zu einem Jahrtag, fünfzig Gulden Clären der Marschalchin Klosterfrau zu Zymmer, diePfänder lösen von Veiflein dem Juden zu Regensburg und den Wolfstainern und ihrer Schwester ge-ben, fünfzig Gulden bezahlen seiner Altfrau der Würmrawscherin, 100 Pfd. Regensburger Pfenninggegen Wörth zu einer ewigen Frühmesse und zu einem ewigen Jahrtag, im Chammünster, wo seineGruft ist, einen ewigen Jahrtag stiften, in Wörth dem Gotteshaus Sankt Martin 70 Pfd. Regensburgergeben zu einer ewigen Messe, dem Kaplan, welcher bei der Kapelle zu belassen ist, 12 Pfd. Regens-burger Pfenning, Unser lieben Frau nach Bogen 10 Pfd. seinem Bruder Hans zu Pfaffenmünstcr 50 Pfd-Regensburger Pfenning, Unser Frau nach Wisend 10 Pfd. und gegen Chammünster 10 Pfd. Wennalles dieses erfüllt ist, so sollen Dietrich der Hofer und Chunrad der Chamerawer dem Bischof zuRegensburg Veste und Herrschaft zu Wörth ausantworten, unter der Bedingung, dass dieselbe nie ver-