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11 : (Continuationis VII) (1847) 1394 - 1407
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1401.

ners zu Lanndshuet und Peters des Griestetärs Pflegers zu Teisbach dahin, dass beide Theile dieseFischwaide miteinander fischen, auch das Eis miteinander brechen sollen. G. an sand Erharts Tag. (c. S.)

9. Jan.

Herzog Ernst von Beyrn verschreibt dem Matheis Sentlinger, welcher ihm 471£ neue ungrischeGulden geliehen hatte, seinen halben Vichzoll zu Mittenwald; und wenn Ott von Mittenwald sein Geld,welches er noch auf dem Zolle hat empfangen haben wird, dann soll der Zoll obigem Sentlinger ganz fal-len, bis dessen Schuld getilgt ist. G. zu Weilhaim des nächsten Sonntags nach dem Oebristen. (c. S.)

10. Jan.

Fritz von Wisentaw zu Puckenhofen, Frau Margreth seine Mutter, und Jungfrau Ann seineSchwester, verkaufen an das Stift zu Vorcheim 2 Gütlein zu Puckenhofen mit den sieben Pfunden und2Fassnachthünernjährl. Gült für 175 Pfund haller. G. an dem nehsten montag nach dem Oeberstag. (c.S.)

19. Jan.

Gütliche Entscheidung Friedrichs Stiber, Probsts zu vns. lieb, frawen zu Tewerstat, Arnoltsvon Sparneck, Domherrn zu Bamberg, Meister Conrads Lerer in ertzney, und Meister Heinrichs Loch-ner Chorherrn zu St. Stephan zu Bambnrg den Einspruch betreffend, den der römische KönigRuprecht dem Dechant Heinrich und Kapitel zu St. Jacob, auch zu Bamberg , seines Kaplans wegengemacht, weil sie Conrad Stromeyr zu Leihten sei. Pfründe gelassen und zu einem Mitchorherrn auf-genommen haben. G. am Mitwochen vor sant Anthonien tag.

13. Jan.

Johannes episcopus Ratisponensis a Johanne abbate monasterii S. Emmerami Ratisponensis deoemlibras denariorum Ratisponensium ex ordinatione sedis aposlolicae praedicto episcopo singulis annisdebitas recepisse confitetur. D. in octaua Epiphaniae domini, (c. Sig.)

14. Jan.

Herzog Ernst schreibt Uannsen dem Greiffen, seinem Wirthe zu Aychach, dass Michel Erns-torfer, das Geld welches er demselben in seinem (des Herzogs) Namen versprochen, noch nicht er-halten habe, und dass er daher dem Ernstorfer noch eine kleine Weile aus dem Wege halten, undihn unbekümmert lassen möge. G. zu Wolferthausen, am Freitag vor Anthoni. (c. Sig.)

16. Jan.

Albrecht Bischof zu Bamberg, Johann Bischof zu Wirtzpurg und Burggraf Johanns zu Xürem-berg verbinden sich auf 3 Jahre, dass jeder von ihnen dem andern nach seiner Macht treulich helfensoll und wolle zu den Rechten, Land, Leute, Güter und Strassen zu bewahren und zu schützen, auchMord, Raub, Brand und ander Unthat abzuthun. G zu Bamberg am Suntag vor Sand Anthony tag.(c. 3 Sig.)

17.Jan.

Stephan Herzog in Bayern bekennt, dass die aus seiner Ehe mit Elizabeth von Clieue und vonder Markge entstehenden Sühne nach seinem Tode gleiche Rechte mit seinem Sohne Ludwig haben,und dass die aus dieser Ehe sprossenden Töchter so gehalten werden sollen, als ob sie seinesSohnes Ludwig rechte Geschwister wären. Ferner bewidmet er seine Hausfrau Elizabeth mit derBurg und Stadt Wasserburg und der Burg Kling sammt Zugehörungen, so dass sie aus denselbenso lange sie lebt, jährliah 6000 gute, schwere, oberländische rheinische Gulden oder den Werth dafürbeziehen soll. D. ipso die beati Anthoni abbatis et confessoris.