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15. Juni.
Die Gotteshausmeister zu Newenstat a. d. Eyscli bekennen dass Ileintz von Seckcndorll vonRossbacli genannt, und Margaret von Wilhelmstorf seine eheliche Hausfrau an die Pfarrkirche zu ge-dachtem Newenstat ihre eigene Wiese zu Ee bei der Kragenwiesen, die sie von der Frühmesse zuEmskirchen um 80 Gulden gekauft haben, gegeben haben zur Stiftung des „Salve Regina“ und einesJahrtages mit Messen für Arnold von Seckendorlf zu Brun, Hansen von Seekendorff zu Brun, Anna vonSawnsheim seiner ehelichen Hausfrau und Margaret von Wilhelmsdorlf des obigen heintzen von Sceken-dorlfs hausfrau, und für ihn nach erfolgtem Ableben gegeben haben, und sie Gotteshausmeister ver-schreiben sich, dass sie der Stiftung genannten Heintzen von Seckendorf getreulich nachkommen wollen.Geben in der Bestätigung des salue reginas im 28. und des Jartags im 67. Jahren an sant veytsTag. (c. Sig.)
16. Juni.
Cunz von Aufsezz verspricht dem Domprobste und Kapitel des Stifts Bamberg, die ihm Amt-manns Weise übergebene Veste Krogelstein und das Dorf daselbst getreulich zu verwalten und zubeschützen. G. am Mittwuchen nach santt veytstag. (c. Sig.)
19. Juni.
Michel Weimar entsagt allen Ansprüchen die er von wegen seines seligen Vaters StepfanWeimair an den Bischof Berchtold zu Freising, an Cliunrat den Preisinger Vitztum in Oberbayern der-zeit Pfleger zu Freysing, und an die Bürger zu Freysing gemacht hat. Mitsiegler: Stephan Herzog-in Bayern, Ritter Ilainrich der Kamerberg'er, und Lienhart der Mülrödär. Zeugen: Sweigker der altevon Gundolflng, und Arnolt von Karner zu Yetzendorf. G. am Sampztag vor Johanns Tag zu Sun-benten. (c. 4 Sig.)
21. Juni.
Osanna die Ramdorferin Cunrad des Ramdorfers Weib seligen, Ilanns ihr Sohn, Anna ihre Tochterübergeben Johann und Albrecht den Landgrafen zum Leuchtenberg das Lehen zu Kriczenast und dieWiese zu Wolfersdorf bei München gelegen — die ihr Mann vom Landgraf Albrecht bisher inne ge-habt. Siegler: Hans von Ramsberg zu München gesessen, Paul von Murach zu Hollerbrun. G. amMäntag vor Sonnwend.
22. Juni.
Stephan Herzog in Bayern bestätigt die Rechte eines jeglichen Leitgeben und Schenken beymGotteshaus Ebersperg wie selbe im Urbarbuch dieses Klosters enthalten sind und wörtlich lauten ;Omnes nostri tabernarii et taberne teli juri potiuntur, quod infra unum miliare absque nostro scitu vellicentia illius qui iure tabernario a nobis se promotum novit, venalia liquoris alicujus non audet nequedebet propinare nisi de licentia speciali, item tabernarius noster vel nostri habent de quolibet pecorelingwam et affterlinch et nyeren, et de hirco jecur, de ove jecur, et singulis sabatinis noctibus quilibetpanifex tenetur ei dare unum cuneum vel denarium. Item tabernarii tali jure gaudent, quod nequebracionarii vel praxarii (sic!) eis debet vel potest inhiberi vel interdici. G. zu Altenhohenau am Eritagvor Johanns Tag zu Sunnwenden. (c. Sig.)
Ernst und Wilhalm Herzoge in Bayern nehmen die zum Gotteshaus S. Haymeran in Regenspurggehörigen Hofmarken Lautterbach und Vogterewt i n ihren besondern Schirm, so dass in diesen Hof-