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1400.30. Jan.
31. Jan.
2. Febr.
3. Febr.
7. Febr.
Ernest und Wilhalm Herzoge in Bayern bestätigen dem Abte Ott und dem Convent zu Fürsten-veld die vom Herzog Ludweig dem altern, vom Kaiser Ludwig, Herzog Stephan und von andern seinenVorfahren ertheilten Briefe, laut welchen genanntes Kloster wöchentlich 48 Scheiben Salz zu Münchenund an der Lechprugken zollfrey führen darf. G. zu München am freytag vor Liechtmessen.
Ernst Herzog in Bayern ertheilt Chunrad dem Dürgenvelder Abt zu Etal die Gnade, dass der-selbe seines Gotteshauses Leute überall in des Herzogs Landen wohl haimen und hinter sein Gottes-haus bringen mag. G. zu München am Sampztag vor Liechtmesse. (c. Sig.)
Rudolf Wildenstainer zum Wildenstain bekennt dass ihm an dem auf 1000 Pfund Pfenning lau-tenden Briefe welchen er vom seligen Kaiser Ludwig hat, vom Herzog Johann in Bayern 130 PfundPfenning bezahlt worden sind. G. zu Regensburg an Lichtmesse Tag.
Ulrich von Walsse vermacht dem Pfarrer zu Unser Frau auf der Stetten in Wien die 4 Pfd.Geldes welche er demselben jährlich zu entrichten hat auf seinem Aigen zu Nusdorff, welches ervon den Gebrüdern Rudolf und Ludweig von Tirna gekauft hat. Mitsiegler: Wolfhart Inprukker, desobengenannten von Walsse Diener. G. an Blasii Tag. (c. 2 Sig.)
Nyclaus der Paulstorlfer bekennt als Vormund der Kinder des seligen Hans Paulstorffer dass derHerzog Ruprecht in Bayern an den 4200 Gulden welche er ihnen von des Tenssperges wegen schuldigwar, 3400 Gulden bezahlt hat. Mitsiegler: Hans vom Hirtzhorn Vitztum zu Amberg, Caspar Sweppher-man Schultheiss zum Nuwenmarkt, und Altman Kemnater Landrichter zu Amberg. G. am Samsstagnach Liechtmess. (c. 4 Sig.)
Ludwig und Friedrich Grafen zu Oettingen treffen mit dem Domkapitel zu Eystet folgendeUebereinkunft: Die Kirche zu Dornstat soll von Ehingen und Oetting getrennt werden und nun einPfarrer zu Dornstat sitzen, welcher das Volk zu Dornstat, Lochenbach und zu dem Leberhoff in allenpfarrlichen Nothdürften versehen, auf die zu der Pfarre Oetting gehörigen Zehenden und Gülten keinenAnspruch haben, aber das Opfer, Seelgerät und Messpfenning zu Dornstat einnehmen und hievon demPfarrer zu Oetting jährlich 5 Schilling Heller entrichten soll; des Fricken Messe soll nun in der Vor-stadt zu Oeting in der S. Wilhelms-Capelle zu derselben Zeit wie die Frühmess in der Pfarre voll-bracht worden, und der Caplan dieser Capelle dem Pfarrer zu Oetting für das Opfer jährlioh einenGulden reichen; die Messe, welche Hainrich von Mündling in der Pfarre gestiftet hat, soll ein jeg-licher Caplan in der Pfarre zu der Frühmesse halten, oder wenn es dem Pfarrer füglich ist, und demPfarrer zu hochzeitlichen Tagen beholfen seyn; wenn die Pfarre zu Dornstat, des Fricken Messe inder Capelle, oder des von Mündling Messe in der Pfarre ledig wird, so sollen die Grafen von Oettingendem Domkapitel zu Eystet einen ehrbaren Priester präsentiren. G. an Reycharts Tage. (c. Sig.)
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