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1398.
18. Oct.
Albrecht von Abensberg verspricht Schweigger den jüngern von Gundolflngen der für ihnBürge worden ist hintz Heinrich und Albrecht den Nothaften Gebrüdern zu Wernberg um 400 un-gerischer Gulden, dieser Bürgschaft zu ledigen und schadlos zu halten. G. an sant symen und Judeabent. (c. Sig.)
6. Nov.
Die Herzoge Ernst und Wilhelm nemmen den Pienzen von Hairaenhofen zu ihrem Diener aufLichtmess bis über ein Jahr, und geloben ihm 300 fl. nebst andern hundert Gulden die sie ihm fürMaiden schuldig sind auf künftige Sonnwenden zu bezahlen. G. zu Landsberg am St. Lienhartstag.
12. Nov.
Ulrich von Wallsee bekennt dass ihm Bischof Georig zu Passaw die Veste Greyffenstein und240 Pfd. Geldes gelegen zu Zaissenmawr nebst allen Zugehörungen, welche sein Vetter Hainrichvon Wallsee sei. von ihm und dessen Gotteshause in Satzes Weise inne hatte, um 2400 Pfd. wiennerPfenninge verkauft habe, und zwar auf die nächsten 18 Jahre; er darf sie auch versetzen oder ver-kaufen wem er will, doch Fürsten und Grafen nur mit des Bischofes Wissen und Willen, welchersich zugleich alle Mannschaft, die Kirchenlehen und den Bann des dasigen Gerichtes vorbehält; nachUmfluss obiger 18 Jahre ist Veste und Gült dem Bischöfe ledig und fällt ohne Widerrede an ihn zu-rück. Mitsiegler: des Käufers Vettern Ruedolff von Wallse, z, Z. Hg. Wilhalms zu Oesterreich Hof-maister; Georig von Wallse; Alber der Oettenstainer, z. Z. Hofrichter in Oesterreich; Viviantz derSunnberger, und Hanns der Ebersdorffer, obriste Chamrer in Oesterreich. G. des nächsten Eretagsnach sand Merteins Tage.
13. Nov.
Endres Egelseer bekennt dass ihm der Bischof Friedrich zu Eystett 700 Rhein. Gulden bezahlthat an der Schuld die derselbe Swiggern von Gundelfingen dem jungen um den Kauf der Veste unddes Dorfes Tannhausen schuldig ist. G. Mittwochs nach S. Merteinstag.
16. Nov.
Ernst und Wilhelm Herzoge in Bayern, Gebrüder, schaffen Hans dem Torär, Hainrich dem Engel-schalk und Jobsten dem Vindinger ihren Pflegern zu Wolfertshausen, Starenberg und Weilheim, aufden Gütern des Probstes von Scheftlarn keine Steuer zu erheben, weil sein Gotteshaus von HerzogLudweigen und dem Schaur verdorben wurde, jedoch so, dass hievon andere Prälaten nichts gewahrwerden. D. Landsberg an freitag nach Martins tag.
Ludwig Herzog in Bayern sichert hinsichtlich seines Krieges die Teutschordensbrüder zu Blumen-thal für sich und den Herzog Ernst vor aller Beschädigung, dagegen dieselben seinen Feinden keineSpeise oder sonstige Unterstützung reichen sollen. G. zu Aichach des freytags nach Martins Tag.
17. Nov.
Gerhard Bischof! zu Wirczpurg verschreibt dem vesten Knecht Mertin von Mergentheim HerrnWiprecht Merteins Sohne fünfthalbhundert rein. Goldgulden, welche Schuld herriihrt von versessenerGült wegen von dem Geld, das ihm derselbe auf Hornburg geliehen hat, sodann anderthalb hundertGulden welche derselbe an dem genannten Schlosse verbauen soll, auf diesem Schlosse. D. Suntagnach St. Martin.