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11 : (Continuationis VII) (1847) 1394 - 1407
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1398.

und Güllen samt dem Gericht auf verschiedenen Hofstätten und Gütern zu Rütershofen, Wirbreclitz-hofen, Leutershofen, Lautershofen,Aettenhofen, Gredingen, Gunzenhofen, Anhusen, Paulshofen, Newen-zell, Erlinhuel, Natersdorf, Awrwang, Obern-Morspaeh, Gräfenberg und zu Buch. Bürgen: II. Fridrichder ältere Herr zu Ilaidegge, II. Stephan der Grozz Ritter, Dietrich Staufer von Ernfels, Herr IladmarHerr zu Laber, Herr Hans von Lidwach Ritter, Wilhalm und Chunrat die Utelhofer, Albrecht Erlacher,Wernher Marschalk, Kraft der Morspeck zu Buch, Stephan der Hofner und Endres Egelseer, Pflegerzu Hollenstain. G. des nächsten Eritags nach dem hailigen Obrosten tag.

10, Jan.

Hans der Päter Vicarius zu Rörenvels bekennt dass ihm Wilhalm von Säggendorf, Commenthurzu Plumental, die Kirche zu Rörenvels auf ein Jahr gegen Entrichtung von 20 Gulden überlassenhabe. Siegler: Ulrich der Judmann zu Rörenfels. Taidinger: Hans der Gumppenperger, und Ulrichder Aüsenhover. Act feria quinta post diem Erhardi.

12. Jan.

Stephan und Ludwig Herzoge in Beyrn setzen Jorgen dem Walldegker und Conradan dem Prei-singer um die wegen Einantwortung der Briefe des Römischen Königs ihnen schuldigen fünftausentGulden ungr. gut an Gold, in Pfandschaft Weis die Veste Swaben samt dem Markt, dem Gerichte,Zolle, Leuten und Guten, auch mit dem Vicztumamt, mit der Steuer zu Ebersperg ein, davon sie alle Jahreachtzig Pfunt Münchner Pfening cinnemmen sollen. G. zu München am Samcztag nach dem Obristen.(Cop. B. XXXIII. 243.)

17. Jan.

Gorig Waldegker und Conrad Preisinger Vitzdum in Obern Beyrn geloben dem Uerzog Ludweigden grossen Zoll zu München auf welchem ihnen derselbe an der Geldschuld um den Brief des Römi-schen Königs fünfzehenhundert Gulden mit einem jährlichen Zins von anderthalbhundert Gulden davonverschrieben hat, wieder zu lösen zu geben, wenn sie dess ermahnet werden. G. an sand Antonitag,(Cop. B. XXXIII. 34 )

19 Jan.

Wenzlaw römischer Kunig gelobt den Burggrafen Hans und Friedrich zu Nurenberg und demGrafen Friedrich zu Oting, welche sich für ihn dem Philipp Grefe von Falkenstein und der StadtFrankfurt um 4000 Gulden verbürgt haben, hinsichtlich dieser Bürgschaft für allen Schaden zu haften.Geb. zu Frankenfurt des Sunabends vor Fabians und Sebastians Tage.

21. Jan.

Derselbe entscheidet hinsichtlich der zwischen dem Bischof Gerhart und dem Capitel zu Würz-burg einerseits, und den Bürgern zu Würzburg anderseits stattgehabten Zweyungen und Beschädig-ungen, dass alle Schäden gegenseitig abgethan, und beyde Theile bey ihren hergebrachten Rechtenverbleiben sollen: ferner verspricht er dieses Stiftes, -welches sammt dem Stifte Mainz ewig zu derKrone Beheim verbunden ist, getreuer Verweser zu seyn, demselben zur Tilgung seiner Schulden ei»Ungelt zu bewilligen, und setzt über dieses Land einen Hauptmann auf 6 Jahre. G. zu Frankenflirtan Agnes Tage. (c. Sig.)