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11 : (Continuationis VII) (1847) 1394 - 1407
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1398.6. Jan.

8. Jan.

13 9 8 .

Wenzlaw römischer Kunig bewilligt den Bürgern zu Dinkelspühel die Erhebung des Umgeldesdaselbst auf weitere 12 Jahre, und ertheilt denselben für die nächsten zehn Jahre die Gnade dass ein jederBürgermeister zu Dinkelspühl jedem neuerwählten Amtmanne daselbst den Bann über das Blut zurichten verleihen könne. G. zu Frankenfurt an dem obristen Tage.

Derselbe ertheilt den Bürgern zu Dinkelspühel die Gnade dass sie alle schädlichen Leute überallauf dem Lande, wo nicht geschworne Halsgerichte sind, fahen und in ihrer Stadt strafen und richtenkönnen; dann dass jeder Bürger von Dinkelspühel nirgends zu den Rechten stehen soll als in seinerStadt, und die Bürgermeister und Räthe daselbst einen jeden ihrer Bürger um alle Missethat wohlstrafen können. D. ib. et eod. d.

Stephan und Ludwig Herzoge in Bayern verkaufen die Veste und Pflege Gerolflng um 3100ungrische Gulden in Gold an Anna die Fraunbergerinn mit Vorbehalt des Wiederkaufs Rechtes, undder Bedingung, dass genannte Veste ihr offenes Haus seyn solle; sie versprechen, im Falle ihr genannteVeste von den Herzogen Ernst und Wilhalm abgewonnen würde, das innerhalb zwei Monaten auszu-tragen und wieder richtig zu machen. G. zu München an dem Oberisten, (c. 2 Sig.)

Sweygger von Gundelflngen der jüngere und Barbara seine ehliche Wirthin, verkaufen um2700 rhein. Gulden an den Bischof Fridrich von Eichstädt nachfolgende Besitzungen, welche der ObigenAhnherr Herr Hylpolt vom Stain der ältere auf ihre Muhme Bercht vom Stain übertrug, und von dieserauf Caspar und Wilhelm die Törringer Übergiengen, von welchen Sweygger und Barbara sie erkaufthaben; nämlich: das Dorf Fridbertzhofen mit aller Zubehör; die grossen und kleinen Zehnten zu Gun-zenhofen, Reckenhofen, Herrnsperg, Lautershofen, Aettenhofen und auf dem Osterberg; alle Zinsen