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1397.
11. Febr.
Stephan Herzog in Bayern schreibt seinem Vetter dem Herzog Ruprecht dem jiingern, er sähees gerne wenn derselbe die zu prägende Münze des schwarzen Geldes mit ihm prägen würde, under halte für gut dass derselbe auch den Bürgern von Regenspurg hierüber Botschaft sende, G. zuMünchen am Suntag vor Valentini, (c. Sig.)
12. Febr.
Albrecht Pfeil Landrichter in der Grafschaft Hirsperg erkennt auf Klage des Ulrich Hofstetergegen die Bürger von Regenspurg wegen Erschlagung seines Schwegers des Hofmaisters, dass dieseBürger dem Ulrich Hofstetter ein Recht nach ihrer Stadt Gewohnheit besetzen sollen. G. des Montagsvor Valentini, (c. Sig.)
13 Febr.
Stephan und Johanns Herzoge in Beyrn bekennen für sich und ihre zwei Söhne Ludwig undErnst dass sie den einundzwanzig Mannen denen sie die Einbringung des einundzwanzigsten Pfen-nings empfohlen, zugesprochen haben, dass sie das Geld und die Summe, das sie jetzo haben, an-schalfen und austheilen wo die allergrösste Notdurft sey, und versprechen denselben, ob sie alle oderihr einer von des Anschaffens und Auztailens wegen Zuspruch oder Feindschaft gewännen, oder vondes Auzschaffens wegen der Summe die noch ausliegend ist, dass sie dann des ihre herrn und Schir-mer sein wollen; auch legen sie den einundzwanzigen durch besserer Sicherheit wegen ihre Buntbriefin treues Hand Chunraden dem Preisinger Vicztum in obern Beyrn, mit der Beschaidenhait obihnen von des zwanzigsten Pfenings wegen Bruch oder Irrsal geschähen, so soll ihnen und der Land-schaft zu obern Beyrn der Vicztum dieselben zwen Buntbrief antwurten. G. zu München an sandValentinsabend.
14. Febr.
Hans Pflaundorffer gibt all die Briefe die er von seiner gnädigen Herrschaft von Bayrn um diePfantschaft und Satzung zu Fridwerg, und um den Zoll an der Lechbruck hat, die auf einundzwanzighundert Gulden Hauptguts lauten, Herrn Ritter Eberbarten von Freyberg und Frau Angnesen von Sefelddessen elicher Hausfrau. G. an S. Valeinteinstag.
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Derselbe antwortet die Briefe die er von der Herrschaft von Bayern über die Pfandschaft undSatzung zu Friedberg und über den Zoll an der Lechbruck hat, den Rittern Jörgen von Wai-deck und Chunrad dem Preysinger, die Zeit Viztum in Obern Bayern aus, und verzichtet auf jenePfandschaft. D. eod. d.
15. Febr.
Peter Gehorsamer zu Windberg bekennt dass ihm der Abt Berchtold und der Convent daselbstauf Bitte der Ritter Hans Satelboger und Hans Degenberger, die Pfarre zu Albretzried in Pehain über-lassen haben und verpflichtet sieh diese Kirche auf Verlangen des genannten Klosters aufzugeben.Siegler: Ritter Hans der Satelboger Pfleger zu Straubing. G. am Pflntztag nach Valentein Tag. (c. S)
16. Febr.
Arnolt von Kammer der ältere, und Hans der Gumppenberger von Röchling bekennen an Pflegerstatt Chunrads Chlamersteiner des Jungen, dass ihnen der obriste Zöllner zu München unterm Neu-hauser Thor 495 Pfd. 52 Münchner Pfenning die auf dem Zoll von der Herrschaft zu Bayern ver-