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1395.17. April.
18. April.
22. April.
Pauls Schechner Burger zu München beurkundet dass ihm Chunrad der Ebner 29.}- Pfd. Miinck.Pfg. des Appotegkers Geld von Maylon, das ihm von der Herrschaft von Bayern auf dem Zoll ver-schrieben worden, bezahlt habe. D. eod. d.
neirich Weiman der Ilofpeck Bürger zu München bekennt dass ihm Chunrad der Ebner dieihm von Herzog Johann auf dem Zoll verschriebenen 95 Pfd. 5 Seil, und 15 Pfg. Münch bezahlthabe. D. eod. d. (c. Sig.)
Heinrich Herzog in Bayern, Stephan und Johann Gebrüder Herzoge, seine Vormünder, verse-tzen Oswalden dem Torringer Vitztum in Niederbayern, für 2000 Tukaten die derselbe Chunradendem Preysinger Vitztum in Obernbayern, und Christan dem Frawnberger, für 810 Pfd. Wiener Pfg. dieer des Sulzbergers Kindern bezahlt hat, dann um 260 Pfd. 5 Sch. 2 Pfg. die sie ihm von des Grasser-tales wegen, das ihm mit Marchartstein für obige Summe versetzt war, das er aber wieder ledig ge-lassen, schuldig geworden und für den Paw den er darin gemacht; ferner um 300 Gld., die er Hein-rich dem Froschei zu Reichenhall von ihrer wegen zu lleuratgut gegeben hat zu ihrer llofjunkfrawEisbet der Schenkiu zu Sweinspewnt, und um 3400 Tukaten, die sie Casparn und Wilhalm denTorringern, des obigen Türringers Vettern schuldig sind von ihres endlichen Erbs des llillpoldsteinsund Freienstadt wegen — die Veste und Pfleg Traunstain mit allen Zugehörungen. Mitsiegler: DieStädte Landshut und Purchhausen, ihr Rath Wilhalm der Miissenhauser, llartneid der Kuchler, Eber-hard der Chlosner, Arnold der Frawnberger. G. am Süntag vor St. Jörgen tag. (c. 8 Sig.)
Die Herzoge Johann und Ernst in Bayern erlauben den Bürgern des Marktes Pfalfenhoven we-gen erlittenen Kriegsschaden, so wie wegen herzoglicher Paw-Arbeiten einen neuen Zoll zu neh-men; und zwar: von einem jeden geladenen Kaufmannswagen 2 Pfenninge, von einem Karren 1 Pfg.,von jedem Wirtlie für 1 Eimer Wein 4 Pfg., von 1 Eimer Meth 4 Pfg., von 1 Eimer Pier von Tn-golstat 2 Pfg-, von Pfail'enhofen selbst 1 Pfg., von Priiehseler oder Miicheler Tüchern, von 1 Stückoder Trümmern 41 Pfg., von 1 Stück von Lüsen, Sandtrauten und Ach 32 Pfg., von 1 Stück Tuchvon Frankfurth oder aus der AVetterau, ganz oder in Trümmern 20 Pfg.; von einem Stück Tuch vonNürnberg, Aystett, Ingolstadt, Nördling und Bamberg 12 Pfg.; von jedem Gast der kauft, für das Stk.8 Pfg.; von einem Stück Parchent 6 Pfg.; von einem Stück Zwilch von Pfatfenhoven 4 Pfg.; von 1Stück fliichsenen Tuchs ä 60 Ellen 2 Pfg.; von einem Stück rupfenen Tuchs 1 Pfg.; von jedem Beckoder Schuster der auf Jahrmärkten feilt, 2 Pfg.; von einer gewiirchten Ross-, Ochsen-, Kuh- oderStierliaut 2 Pfg.; von einer rauhen Haut 1 Pfg.; von 10 geworchten Kalbfellen 2 Pfg.; von 10 rau-hen Kalbfellen 1 Pfg.; von einem Zentner Hanföl 6 Pfg., von hundert Sailen 2 Pfg-, von hundertStricken 1 Pfg-; von einem Zentner gebrochenen Hanf 2 Pfg.; von einem Zentner Wolle 8 Pfg.;von einem Ross 3 Pfg., von einer Kuh 2 Pfg.; von einem Jungrindt, Stier oder Kalb 1 Pfg.; von einemNerschwein, Schaf, Gais, 1 weissen Pfg.; von den im Markte sitzenden Fleisehhäckkeln für eine Kuh4 Pfg-, für ein Jungrimlt 2 Pfg., für ein Mastschwein 2 Pfg., für ein Schaf oder Gais 1 Pfg. DerI Verkauf bei den Häusern oder auf dem Gay ist bei Strafe von 60 Pfg. verbothen. Jeder Beck giebt