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1394.
Rechte auf 3 Guten zu Etelndorf, zu Raschaw und an dem Keranater Forst; zu Witzelsrewt vier
Käs; zu Stule acht Käs und einen seidein Pewtel an dem vierten Jahr; das Smidlehen und ein Gutzu Smidgadem; einen Zehent auf dem Rennweg zu Nappurg; zu dem Hof 24 Regensb. mit denWeisaten auf jeglichem 24 Regensb.; zu Rakendorf 6 Käs und seine Rechte auf dem Hafner. Mit-siegler: Thobias Waldawer, Karl Rorasperger und Friedrich Romsperger, Nyclas Paulstorfer, Dietrichder Kttrner. D. eod. d. (c. 6 Sig.)
30. Sept.
Hans von VVeytersdorf verkauft sein Gehölz, seine Grundstücke und Weier in dem Aesange,welche vom Hochstift Eichstädt zu Lehen gehen um 240 Pfund Lant Werunge sammt dem Rechte diean Herrn Hans von Liebach und an den Grossen von Heuberg versetzten Theile einzulösen an dieGebrüder Arnold und Heinrich von Seckendorff. G. an dem wehsten Mitwochen nach sant Michels
Tage. (c. 3 Sig.)
2. Oct.
Johann Herr zu Abensperg, Agnes sein Gemahel, und Jobst Herr zu Abensperg ihr ältester
Sohn, vermachen zu ihrem Seelenheile dem Probst Jordan und dem Convent zu Schamhaupten ihren
Hof sammt der Taferne zu Paulshofen mit Ausnahme der Vogtey darüber. G. zu Randekke am frey-tag nach Michels Tag. (c. 3 Sig.)
5. Oct.
Herzog Stephan giebt den Bürgern der Stadt zum Stain die Erlaubniss, keine besondere Arbeitzum Weyer vor der Stadt zu verrichten als das Scharwerk wie von Alters her; auch gibt er ihnen dieNutzniessung des Holzes an dem Weiher zu Wallensau; bestimmt, dass Hermann Schäfer in der Auoder wer fürbas an sein Stat kommt nicht mehr dann dreihundert Schaf auf der Weide haben darf,und gestattet ihnen Juden zu Mitbürgern aufzunehmen. G. zu Ingolstat an Montag nach sant Mi-chaels Tag. (Ex Tom. IX. Privil. fol. 114. r.)
6. Oct.
Pauls Sweintaler Turnär zu Aeschnaw bekennt, dass ihm die Abtissin Elspet zu Chiemsee ihr
Gut Aeschnaw in dem Lewchental gegen Entrichtung des herkömmlichen Dienstes zu Baurecht über-lassen hat. Siegler: Hans Friesinger. Zeugen: Ulreich Münchawer Richter zu Aschaw, und Räch-wein Christan ab der Lover Amtmann zu Chiemsee. G. des Erichtags nach Michels Tag. (c. Sig.)
20. Oct.
Herzog Johann begehrt von den Rathleuten und Bürgern zu Miess — als Bürgen um die100,000 Gulden welche König Wenzeslaus schuldet, und von denen jährlich 10,000 Gulden Zinseanfallen, die aber seit 3 Jahren ausstehen — dass sie nach Laut der Briefe zu Sulzbach darauf lei-sten. G. zu München Erichtag nach Galli.
21. Oct.
Die Bürgerschaft zu Sesslach macht sich verbindlich, dem Bischof zu Wirzburg zur Tilgungseiner Schulden achttausend Pfund Heller Wirzburger Währung zu zahlen unter der Bedingung, dasssie vier Jahre mit keiner Steuer mehr belegt werde. Mitwoch nach St. Lucas. (c. 1 Sig.)
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Die Bürger zu Meyningen geloben dem nämlichen unter gleicher Bedingung 500 Gulden zugeben. D. eod. d.