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1394.
Lewtenberg sie brüderlich und freuntlich mit einander veraint haben als hernach geschrieben stet:sie beide sind aller der, die auf beiden Teilen verdacht und gewant sind gewesen, geniidig Herrengeworden; Stephan sol ihres Vettern Herzog Heinrichs Vormünder und Phleger sein, bis auf nächstkünftigen sand Gorgentag; auf diesen hat er alle Amtleute vor seine und seines Bruders JohannsRäte zu vordem, dass sie von allen Gülten und Nuczen eine gantze Rechnung tun; die nächstenzwei Jare darnach sol Herzog Johanns Vormünder sein, hierauf wieder Herzog Stephan und so wech-selsweiss, bis Herzog Heinrich zu seinen Tagen chumt; Herzog Johanns will seinem Bruder Stephanhilfig sein, dass ihm solich Zugab von Hertzog Heinrichs Land widerfar, nach Laut der Brief vonder Tailung wegen; gienge einer von Todes wegen ab, sol der ander furbas allzeit Phleger undVormünder sein, aislang des Herzog Heinrich bedorlf; Stephan nimmt aus Johanns Rat fünf, die edelnJohanns von Abensperg, Jörgen Waldegker, Conraden den Preisinger, Sweigkern von Gundolflngen,den eitern, und Kristan den Fraunbergr; Herzog Johanns aus Stephans Rat auch fünf, Herrn Johann-sen Bischolf zu Regenspurg, Otten den Pienczenauer, Warmunden den Pienczenauer, seinen Sun, Ste-phan den Gumppenberger und Ulreicli den Judman; dieselben zehn sollen sie nu hinl'ür um all Stozzund Zwilaulf, die zwischen ihnen und ihren Dienern auf erstunden, auch von der Pfleg und Vor-mundschaft wegen, entrichten, mit der Mynne oder mit Rechten. Tädinger und Mitsigler: JohannsBischoff zu Regenspurg, Johanns von Abensperg, Gorg Waldegker, und Warmnnd Pienczenauer, Ste-phans Hofmeister. G. zu Amberg an Samstag nach des heiligen Chräuz tag als es erfunden ward.(Lib. cop. XXXIII, 62.)
9- Mai.
Cunz von Kirchperg bekennt dass ihm Friedrich Chorherr zu Onolzpach, und Heinz Druchsezzvon wegen der Burggrafen von Nürnberg hinsichtlich des Briefes, welchen er von denselben überBergei und Bernheim hat, 1500 Gulden bezahlt haben. G. am Sampstag nach des heil. Creuz Tagals es funden ward. (c. Sig.)
10. Mai.
Stephan Herzog in Bayern befreyt die Priorin, den Convent und das Gotteshnus zu Engeltalauf 2 Jahre von aller Gastung. G. zu Hersprugk am Sunfag nach des hl. Kräuz Tag als es erfun-den ward. (c. Sig.)
12. Mai.
Bonifacius papa IX parrochialem ecclesiam in Iviitzingen per obitum Heinrici de Suarfzburgrectoris vacantem, Johanni de novo lapide confert. D. Rome IV Idus Maji pontificatus anno quinto,(c. Sig.)
15. Mai.
Bonifacius IX. papa Johanni abbati monasterii Raittenhaslncensia ejusdemque successoribus ca-lices et alia ornamenta ad divinum cultum spectantia ordinarii loco benedicendi licentiam concedit. D.Romae Idus Maji. (c. 1 Sig.)
17. Mai.
Johann Herzog in Bayern entscheidet hinsichtlich der Misshellungen zwischen Jacob Ramel-stainer, und dem Stadtrath zu Sulzbach einerseits, und Chunrad Truchsess zum Ilolnstain anderseits,