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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
Entstehung
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2 (L-ingenscheidtfthe Verl.-B.) Ellsti. II. Ar,;. ^I'lst.-IIntM'iMIir. (Berlin 8V 46.)

Leit einem Menschenaltcr hat Lie Sprach-^ Wissenschaft, früher fast ausschließlich denalten klassischen Sprachen zugewandt, erst diedeutsche, dann die anderen lebenden Kultur-sprachen in ihr Bereich gezogen und dadurcheinen nie geahnten Ansschwung genommen.Die ans solchen Studien fußenden Lehrer habenin unseren Untcrrichtsanstalten allerdings dasgrammatische Wissen bedeutend gefördert;allein das Können, die lebendige Hand-habung der fremden lebenden Sprache bliebdoch rühmliche Ausnahmen abgerechnethinter den Bedürfnissen der Zeit zurück.

Dem in der Regel ans einer nicht so hohenwissenschaftlichen Stuse stehenden Privat-Un-terricht gelang es nur selten, diese Lücke zu er-gänzen, so daß eine Fertigkeit im Gebraucheder Sprache fast nur in gcreifterem Alter zuerwerben war, und zwar entweder dnrch denAuscnthalt im Lande selbst oder, in den weit-aus meisten Fällen, durch Selbststudium.Für letzteres aber fehlte cs an brauchbarenHilfsmitteln.

Die Erkenntnis dieser Mängel rief vor38 Zähren die nachstehend besprochenen Ori-ginal- Unterrichtsbriefe hervor.

Die wichtigste Errungenschaft der MethodeToussaint-Langcnschcidt beruht in der (durchtausendsältigeAnerkennung bestätigten) That-sache, daß die Methode jedem, der lernenwill, die Möglichkeit bietet,

sein eigener Lehrer

zu werden, ohne an kostjpicl. Privat-Untcrricht,bestimmte Lehrstunden re. gebunden zu sein.

Eine der Hanptursachcn dieses Resultatswar augenscheinlich die, nur dieser Methodeeigene, wirkliche Vertretung der be-tress. Nationalitäten in der Person derVerf.: Zcde Spr. ist von einem Engländer, bzw.Franzosen u. zweien, bzw. einem Deutschen vonvornherein gemeinschaftlich bearbeitet.

Von diesen Verfassern wirkten die Pro-fessoren Lloyd, bzw. Toussaint hier inBerlin seit länger als 25 Zähren als Lehrerihrer Muttersprache; ihre prakt. Erfahrung imSprach-Unterricht an Deutsche brachte denWerken großen Nutzen. Pros. Langenschcidtdagegen vertrat Las deutsche Element unddiente der Sache mit seiner method. Erfah-rung. Prof. vr. van Dalen kam außerdemdem engl. Unterrichte mit seiner wissen-schastlichen Sprachkcnntnis zu Hilfe: so daßvon seitenderGrammatik und Methodikalles geschehen ist, um beide Werke möglichsterVollkommenheit entgegen zu sichren.

DieAllg. Schnlztg." sagt hierüber«

wie nur immer ein süchtiger Lehrer den

Eigentümlichkeiten dieses Unterrichts.

1) Es wird dem Schüler keine jener großentrockenen Grammatiken in die Hand ge-geben, deren Anblick allein manchen ent-mutigt, sondern der Lehrstoff wird ihmin kleinen Quantitäten, aber stetsin großer Mannigfaltigkeit geboten.

2) Ein flttenreiner Roman dient dem Unter-richte zur Grundlage und macht das ganzeStudium spannend und unterhaltend.

3) Der Schwerpunkt liegt in der Angabeder Aussprache nach dem T.-L.schenSystem, das für Lie Sprache das ist, wasfür die Notenschrift die Musik. Zeder, derdeutsche Druckschrift richtig liest, vermagdanach auchdie fremde Sprache;» sprechen.

(Man vergleiche die Urteile auf S. 3 u. L.)

4) Vortrag allgemein verständlich.

5) Sprechen, Lesen und Schreibenderfremden Sprache von der l. Stunde an.

K) Zeder Brief bringt die Lösungen der Auf-gaben des vorigen.

7) Vervollkommnung auch im Deutschen.

8) Vorkcnntniffe oder besondere Fähigkeitenwerden nicht vorausgesetzt. Dagegen wirdAnstrengung und Einsetzung der edelstenKräfte des Selbststudicrenden verlangt.

9) Zedc Sprache ist für sich besonders bear-beitet, so daß die Wahl frei steht, mit Engl,oder Franz, zu beginnen.

1V) Auch Geübteren Vervollkommnung.

Erfolge dev Methode Toussaint-Langcnscheidt.

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