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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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fährliche, und wenn sie den Menschen oder ein andres Thier stechen, sotödtcn sie es, sogar die Schweine, welche sonst am wenigsten oon an-dern Bissen empfinden. Und von diesen tödten sie am leichtesten dieschwarzen; am schnellsten gehen aber die getroffenen Schweine zn Grunde,wenn sic in ein Wasser gerathen ^). 2. Auch die Bisse der Schlangenunterscheiden sich sehr. Die Aspis H nämlich findet sich in Libyen; vondieser Schlange erhält man das Fäulniß erregende und auch sonst tödt-liche Gift. Es findet sich auch auf dem Silphion ?) ein kleines Schläng-lcin b), gegen welches ein gewisser Stein ein Heilmittel sein soll, welchenman von dem Grabmal eines Königs der Alten nimmt, in Wein tauchtund diesen trinkt. In einigen Gegenden Italiens sind auch die Bisseder Askalabotcn 2 ) tödtlich. Von allen giftigen Thicren sind aber dieBisse gefährlicher, wenn sie gerade von einem andern gefressen haben'°),z. B. die Echis'") vom Skorpion. Den meisten von ihnen ist indcstder Speichel des Menschen feindlich^). Es gibt ein gewisses kleinesSchlänglein, welches man das heilige nennen und welches die weitgrößern Schlangen fliehen. Die Länge desselben erreicht eine Elle und

lesen ?1!n., der ü. nat. XI, 80 die Stelle zu bringen scheint, hat eben-

falls Lextdia.

6) 65. ?Un. Ii. nat. XI, 30, etwas modificirt; ist natürlich Fabel.

6) cc«57rt§ o5. Inst. an. IX, 73; Lsroü. IV, 191; ^sl. Ii. an. I, 54 ^III, 33; VI, 38; IX, 11, 15, 62 ist Ha^a üafs, die Schildviper, die Schlangeder Kleopatra.

?) et. LdsoMr. 1i. xl. IV, 1 ; VI, 3, 4; ?I1n. 1i. nat. XXII^

48, 49; XIX, 15 (liasorxitinm, ^uoä 6raoei silxlnon vooant); Oiosooriä. mat.weä. III, 94 ist zweifelsohne I?daxsiL Lilpüinin Viv. (I/aserpitium tliaxsilormsLrot.); der daraus gewonnene Saft hieß v7ro§ da die Pflanze, wie

Heroäot IV, 169 (o5. auch ?I1n. XIX, 15) berichtet, um Kyrene von der InselPlatea bis zur großen Syrte besonders wuchs (ek. auch 8trado 17, 695, zu dessen-Zeit es fast auSgerottet war, llisoxlir. 1. e.; vloäor. Sionl. III, 50). Es wurdebesonders als Arznei und als gewürziger Zusatz zu Speisen verwendet.

b) Dies Schlänglein ist unbekannt.

d) «<7Xtt^oLcv7cv> ok. Naturg. d. Th. II, S. 57, Anm. 19; die Thier?find nicht giftig.

*0) Man meinte, sie hätten dann doppeltes Kift.

") - o5. Naturg. d. Th. II, S. 158, Anm. 1.

l2) 65. ?Un. ü. nat. VIII. 2; XXVIII. 7; Lol. ü. an. II. 2 4, ist natür-lich Einbildung.