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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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Silphe 20), Empis 2 >), und die Deckflügler 22) z. B. der Kantharos 2^).Alle häuten sich aber nach ihrer Gestaltung. Wie nämlich Lei den Le-bendiggeborcnen das Chorion, so zerreißt bei den als Würmer geborenendie Hülle in gleicher Weise, sowohl bei den Bienen, wie bei den Ak-riden 2 H. Die Cicaden") aber setzen sich, wenn sie Hervorkommen,auf die Olivenbäume und Rohrstengcl; indem aber die Hülle zerreißt,schlüpfen sie hervor, kosten ein wenig Flüssigkeit und nach nicht langerZeit fliegen sie davon und singen. 5 . Von den Mccrbcwohncrn häutensich die Karaben") und Astaken 2?) Heils im Frühling, theils imHerbst nach dem Legen. Man hat aber schon einige Karabcn gefunden,die um den Brustkasten weich waren, weil die Schale sich abgelöset hatte,hinterwärts dagegen noch hart, weil sie sich da nicht abgelöset hatte;

20) kommt nicht weiter vor. Aus der Stellung neben xo/ie-

oTirL^ce ersieht man nur, daß es kein Käfer ist. Aus Dioscorid. (mat. meä.

II. 38: tV a'(>^oxo7rLE§ kv()l<5xo^Lr^5) erfährt man, daß sie

Ln Bäckereien lebt. Es wird dasselbe Thier sein, welches Plinius (lüst. nat.XXIX, 39) mxioscon, Mühlenbewohner, (circa molas ksrs nLscons) nennt undals eine Art dlatta bezeichnet, welche überhaupt (bist. nat. XX, 63) als Be-wohner von Häusern auftritt. Dafür spricht auch, daß der dlatta von Pliniusdieselbe Wirkung gegen Ohrenschmerzen zugeschrieben wird, wie der von

DioscorideS. Es ist also ein in Häusern, besonders bei Mehlvorräthen, also bei

Bäckern und Müllern, lebendes geflügeltes (?Iin. 1. c.) Jnsect. Bei Virgil ((-sorg.IV, 2 43) erhält es die Bezeichnung eines lichtscheuen Thieres (lucikugis congsstaeudilia dlattis). Eine genauere Charakteristik des Thieres findet sich nirgendsbei den Alten, selbst nicht bei Plinius, der doch drei Arten unterscheidet. AlleAngaben der Alten paffen indeß vortrefflich auf die Gattung Vlatta 1^., wofür sieauch bereits von den Zoologen des 16. Jahrhunderts erklärt wurde. Voß hat gewißsehlgegriffen, wenn er die dlatta des Virgil für eine Assel (Oniscus assllus) er-klärt (6oorg. x>. 2 7 3). Ob aber koriplansta orisntalis, die morgenländische Schabe,gemeint sei, wie Sprengel (vwLcoriä. II, p. 439) will, oder eine andere Art,etwa germanica, ist nicht zu entscheiden. Daß erstcre aus Amerika stamme, wieLinns (8xst. nat.. äsclm. tsrt. p. 688) meinte, ist sehr unwahrscheinlich.

2') ck. Naturg. d. Th. I. S. 9, Anm. 21.

22) xo)ik07r7k()tt ck. Inst. an. I, 5, 5; IV, 7, 1.

2') ck. Naturg. d. Th- II, S. 113, Anm. 45.

2^) «x^k'o'L^ ck. Naturg. d. Th. II. S. 35, Anm. 30.

25) - ck. Theile d. Th. S. 140, Anm. 49 und 51.

26) xtt(,«^OL ck. Theile d. Th. S. 129, Anm. 23.

2?) «o^ttxor. ck. Theile d. Th. S. 126, Anm. 23.