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wintern dagegen im ägäischen Meere. Die Thune ^), Pclamydcnund Annen ") dringen inr Frühling in den Pontus ein und bringendaselbst den Sommer zu, nahezu auch die meisten der Zugfische undder geselligen Fische. Die meisten sind aber gesellig; alle geselligenhaben einen Führer. 3. Sie schwimmen aber in den Pontus wegender Nahrung; die Weide ist nämlich daselbst wegen des süßen Wassersreichlicher und besser und die großen Sccthierc sind minder zahlreich;außer dein Delphin und der Phokäne gibt es nämlich kcins im Pon-tus; auch ist der Delphin klein, wenn man aber hinauskommt, findetman sogleich große. Sie ziehen also wegen der Nahrung und Brut inden Pontus; hier sind nämlich geeignete Stellen zum Laichen und dastrinkbare und siiße Wasser entwickelt die Brut. Sobald sie aber gelaichthaben und die Sprösslinge hcrangewachsen sind, schwimmen sie gleichnach dem Aufgange der Plejadcn heraus. Wenn nun Südsturmweht, so schwimmen sie langsam heraus, wenn aber Nordwind, rascher,weil dieser Wind ihnen günstig weht; doch wird die Brut dann kleinerbei Byzanz gefangen, da ihr Aufenthalt im Pontus nicht lange währte.4. Die übrigen sind nun, sowohl wenn sie hinein-, als wenn sie hcraus-schwimmen, bemerkbar; die Trichicn") aber werden blos beimHincin-schwimmcn gefangen, herausschwimmcnde dagegen nicht bemerkt, viel-mehr wenn etwa eine bei Byzanz gefangen wurde, so reinigen dieFischer ihre Netze, weil sie nicht herauszuschwimmen Pflegen ^"). Ursachedavon ist dies, daß sie allein in den Jster hinaufschwimmen, sodannaber da, wo dieser sich gabelt"), in's adriatische Meer hinüberschwim-men. Beweis aber ist, daß hier das Umgekehrte eintrifft, sie werden
55) — ok. Naturg. d. Th. I, S. 12, Anm. 47.
56) — ,ok. Naturg. d. Th. I. S. 13, Anm. 49.
57) — ok. Naturg. d. Th. I, S. 13, Anm. 49.
56) — ek. Naturg. d. Th. II, S. 41, Anm. 2 4.
59) IIÄktttkl« — Ende Mai.
^'0) — ek. Naturg. d. Th. II, S. 79, Anm. 1V.
^) Es galt also als etwas Wunderbares, als ein Vorzeichen, ein bösesOmen.
^2) Diese verkehrte Anschauung vom Laufe der Donau theilt auch Plinius(1u3t. nat. IX, 20), der sie nur modificirt; (ok. Naturg. d. Th. II, S. 78,Anm. 10.) Nach Strabo'S Mittheilung lehrte dies Theopompus, Strabo aberwußte eS bereits besser (Ltrado VI, 5, d.)