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«rwürgten Schafe und die aus diesen verfertigten Stoffe werden ehervon Lausen heimgcsucht, als die andern?).
Dreizehntes Kapitel.
1. Bon den Kerfen sind die, welche Zähne') haben, Allesfresser,die, welche eine Zunge -) haben, dagegen nähren sich nur von Säften,die sie mit dieser nllerwärts nussaugcn. Auch von diesen sind einigeAllesfresser — sie kosten nämlich von allen Säften — wie die Fliegen,andere sind Blutsauger, wie der Myops ') und Ocstrus"), wieder an-dere leben von Pflanzen- und Frnchtsäften. Die Biene allein setzt sichauf nichts Stinkendes, noch bedient sie sich einer andern, als süfi-schmeckender Nahrung; auch Wasser nehmen sie am liebsten an solchenStellen, wo cs rein hervorsprudelt. Die Geschlechter der Thiere bedienensich sonach der genannten Nahrungsmittel.
Vierzehntes Kapitel.
1. Ihre Thätigkciten aber beziehen sich insgesammt auf diePaarung und Fortpflanzung, sowie ans das Beschaffen der Nahrungund sind ans die Kälte und Wärme und den Wechsel der Jahreszeitengerichtet. Sie alle haben nämlich eine angcborne Empfindlichkeit fürden Wechsel der Wärme und Kälte, und wie von den Menschen manchesich im Winter in die Wohnungen zuriickschnen, diejenigen aber, welcheüber große Lnndstrccken gebieten, den Sommer in kältern, den Winterin wärmern Gegenden zubringen, so verändern auch von den Thiere»die, welche cs können, ihren Aufenthaltsort; und zwar finden einige anden gewohnten Stätten selbst Schutz, andere wandern aus und zwar so.
7) 6k. ?Iin. bist. nat. XI, 39; äol. kist. an. 1, 39; ?1at. Lonviv. II, 8.Ist natürlich Aberglaube; schon Aelian glaubt auch nicht daran, spricht auch nichtvon Läusen, sondern nur vom Jucken, das sie erzeugen.
') Mit diesen Zähnen sind die Kiefer (Mandibelu) der Kaukerfe gemeint;ek. Theile d. Th- S. 68, Anm. 9; S. 125, Anm. IO; S. 143, Anm. 10.
2) Hiemit ist der Säugrüssel der Saugkerfe, sowie die Zunge der Hymenop-leren gemeint; ok. Theile d. Th. S. 63 und Anm. 8 dazu.
3) — ck. Theile d. Th. S. 6 9, Anm. 10.
— ek. Theile d. Th. S. 60, Anm. 10.
5) Die Bienen lecken gern Wasser.