Viertes Kapitel.
1. Die Fische nähren sich sämmtlich vom Laich'), wenn die Laich-zeit gekommen ist, die sonstige Nahrung ist indcß nicht bei allen dieselbe;manche von ihnen sind nämlich blos freischfrcssend, wie die Selacher?),Meeraale , die Channen , Thune , Labraxe«) und Synodonten ^),die Amiens, Orphm«) und Muränen'«); die Triglen") nähren sichsowohl von Tang als von Muscheln") und Schlamm und fressen auchFleisch. Die Kephalen") nähren sich von Schlamm, der Daskillos ")von Schlamm und Mist, der Skaros ") aber und der Melanuros '«)
>) Ok. bist. LN. V, 18; VI, 7, 4.
06 ^ 11 ^ — ok. Theile d. Th. S. so, Anm. 10.
— ok. Naturg. b. Th. I, S. 23, Anm. 7.
^«XX «1 — ok. Naturg. d. Th. II, S. SS, Anm. 18.
5) Koxx-ri — ok. Naturg. d. Th. I, S. 12, Anm. 47.
"i Xir^irxk5 — ok. Naturg. d. LH. I, S. 23, Anm. S.
') <7oxo-loxrk5 — ok. bist. au. VIII, 15, I; IX, 3, 1. Wir erfahren
nur, daß eS gesellige, fleischfressende Uferfische sind, welche beim Verfolgen ihrerBeute den Magen hervorstülpen. Auch Xoiian bist. an. I, 48 und Opi>. Nal. III,410 sgg. liefern kein zum Bestimmen brauchbares Material. Bei Min. bist,nat. XXXVII, 6 7 erfahren wir, daß ein Stein in seinem Gehirn (ein Otolith)als xsmm» Synoäoutitss figurirte. Bei Xtbou. voixn. VII, IIS werden ihmdie Epitheta ^koxi) und k§oA(> 07101 x 1^05 beigclegt, während Oviä. Hai.
108 ihn als kuiva bezeichnet. Zu Paul Jovius' Zeiten hieß der ovxoikiox bei
den Römern äsntor. Beide Namen deuten auf eine besondere Beschaffenheit der
Zähne hin; er hieß auch obarar (i. 0 . vaiiatus uti 68t psrpotua orstantivm äontinmsorio söxtns. -lov. äg Itoman. xiso. p. 72) und wird als ein dem Goldbrassen(anrat») ähnlicher Fisch mit vorragenden Zähnen beschrieben. Nondelct bildet ihn<x. ISO) ab. Es ist vontor vulgaris Onv., der Zahnbrassen, ein im Mittelmeerhäufiger bis 3' langer und 20 Pfund schwerer Fisch, der noch heut- in Italienäsntalo, französisch Lontö heißt und auf welchen die wenigen Angaben der Alten passen,b) er^ii« — ok. Naturg. d. Th. I, S. 13, Anm. 49.
2) 0^105 — ck. Naturg. d. Th. II, S. 82, Anm. 27.
'«) /ri-^irix-ri — ok. Naturg. d. Th. I, S. 2 4, Anm. 3.
"> rpi'^z^ — ok. Naturg. d. Th. I, S. 92, Anm. 28.
oav^k '015 — wohl Konchylicn überhaupt; ok. Naturg. d. Th. I, S. 28,
Anm. 2.
xkP«zoi — ok. Naturg. d. Th. II, S. 34, Anm. 46.
"> äaExizzox — kommt sonst nicht vor und ist daher ganz unbestimmbar.*5) ox «^05 — ok. Theile d. Th. S. 71, Anm. 2 und Naturg. d. Th. I,S. 7 7, Anm. 16.
^ 16 ^ 11 x 00^05 — kommt sonst bei Aristoteles nicht vor, doch citirtAristoteles, Nat. d. Thiere. III. 9