Druckschrift 
7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
Entstehung
Seite
126
Einzelbild herunterladen
 

126

nähren sich die unbeweglichen ^) vom süßen Wassers. Dieses wirdnämlich, indem das Mccrwasser verarbeitet^) wird, da es dünner ist,durch die dichten Theile ^) durchgeseiht, gerade wie es auch von Anfangau entsteht?). Daß aber im Meerwasser süßes Wasser enthalten istund durchgeseihet werden kann, ist offenbar; cs gelang nämlich schon,dies durch einen Versuch zu erproben^). Wenn man nämlich einen dün-nen aus Wachs verfertigten Behälter leer und verschlossen im Meer-wasser versenkt, so füllt er sich über Nacht und Tag mit einer MengeWasser und dies erscheint trinkbar. 3. Die Akalephen 'ch aber nährensich von irgend einem Fischlein, das ihnen zufällt. Sie hat aber denMund in der Mitte; dies ist bei den großen besonders deutlich, sie hatindcß gerade wie die Ostreen'") eine Oeffnung, durch welche die Nah-rung nach außen abgeht; diese liegt aber oben; es scheint nämlich dieAkalcphc gleichsam das innere Fleischige der Ostreen darzustellen, desFelsens sich aber gleich einer Schale zu bedienen"). Die Lcpaden'^)

6) r« das sind die und

ok. List. an. VIII. I; äs part. IV, 1; Theile d. Th. S. 136.

T'a- eigentlich Trinkwasser das Süße ist überall das Er-

nährende; ok. äs sens. st ssnsil, 4. Sie leben übrigens von den dem zu-strömenden Wasser beigemengten organischen Partikelchen.

b) ok. äs gsn. an. 11i, 11; das Meerwasser wird von

der Sonnenwärme gekocht und so verarbeitet und zersetzt, daß sein Gehalt an süßemWasser zur Nahrung der Thiere dienen kann.

6) T'ü-r^ Trv-cr^cvr' wohl durch die Haut der Thiere hindurch; of.äs xart. IV, 7.

7) a-LTre^) ^ diese Worte

können nur auf Tror'/^ua- bezogen werden. Das Meer ist ursprünglich, wie dasLand; durch Zersetzung des Meerwassers und Verdunsten des dünnen Theiles des-selben entsteht das süße Wasser, das als Regen wieder zur Erde niederströmt'ok. LIstsorol. 11, 2.

8) 6k. denselben Versuch LIstsorsl. II, 3, 35; klin. List. nat. XXXI, 37.

9) ok. Theile d. Th. S. 136, Anm. 44.

ok. Naturg. d. Th. I, S. 28, Anm. 2.

") 6k. Naturg. d. Th. II, S. 31, sud 4; wie dies auch die Lepaden thun^Lei welchen der Fels dann als zweite Schale dient; äs xart. IV. 5; Theile d. Th.S. 130.

'2) sk. Theile d. Th. S. 120, Anm. 27 und Naturg. d.

Th. Il, S. 25, Anm. 57 und 53 und S. 99.