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sie sich nach der Beschaffenheit des ganzen Körpers bedeutend zu unter-scheiden. 6. Dies, ist bei den Verschnittenen offenbar; das Thier schlägtnämlich, wenn es eines kleinen Theiles beraubt ist, in's Weibliche um;daher ist es klar, daß auch bei der ursprünglichen Bildung, wofern eineinziges Thcilchen der Größe nach sich umgestaltct, sobald dieses ein we-sentliches ist, bald ein Männchen, bald ein Weibchen entsteht, wenn esaber ganz hinweggcnommcn wird, kcins von beiden; daher entsteht auch,indem sich in einigen Thcilen eine Veränderung einstellt, das Land- unddas Wasserthicr nach den beiden WeisenDaher kommt es, daßeinigeThicreLand-, andre Wasserthiere werden und einige nicht schwan-ken, andere schwanken, weil sie bei der ursprünglichen Bildung einiger-maßen an den Stoffen Thcil haben, aus welchen sic die Nahrung neh-men. Denn einem jeden Thicre ist, wie früher bemerkt wurde'"), dasNaturgemäße angenehm.
Drittes Kapitel.
1. Indem nun die Thiere in dreifacher Rücksicht in Land- undWasserthiere sich scheiden, jenachdem sie die Luft oder das Wasser auf-nehmen , ferner nach der Mischung des Körpers, zum dritten nach derNahrung'), so richten sich ihre Lebensweisen nach diesen Verschieden-heiten. Einige nämlich richten sich nach der Mischung und der Nah-rung, und danach, ob sie Wasser oder Luft aufnchmcn, andre blos nachder Mischung und den Lebensweisen. 2. Von den Schalthicren?) nun
24) Daß es nämlich ein vollkommenes Land- oder Wasserthier wird, oderzwischen beiden schwankt.
2^1 65. oben VIII, 1, 5.
1) Aristoteles unterscheidet also I. Landthiere, welche a. Luft athmen undam Lande leben, b. welche keine Luft athmen und am Lande leben (z. B. Jn-secten), o. welche Luft athmen, aber im Wasser leben; II. Wasserthiere,welche a. im Wasser leben und Wasser athmen (Fische), b. im Wasser leben undkein Wasser, auch keine Luft athmen (Krebsthiere oto.), o. welche am Lande undim Wasser leben und Luft athmen, also eigentlich „Amphibien" sind, ä. welcheWasser athmen (durch Kiemen), aber doch an's Land gehen (einzig der xv(>^v)io 5 )..Hiemit intendirt Aristoteles indeß keineswegs eine systematische Gruppirung. DieseÄnnahme wäre ganz unaristotelisch.
2) — o5. Theile d. Th. S. 129, Anm. 25.