von jedem von beiden ihnen zukommende Abkühlung zweckmäßig einge-richtet und heißen, obgleich sic weder Luft athmen, noch Wasser auf-nehmen, Land- und Wasserthiere?). Wieder andere heißen so, weil siein einem von beiden ihre Nahrung und ihren Aufenthalt nehmen. Vielenehmen nämlich Lust auf, bringen ihre Jungen am Lande zur Welt,suchen aber ihre Nahrung in mit Wasser gefüllten Orten auf und brin-gen die meiste Zeit im Wasser zu. Diese scheinen allein unter denThie-ren zu schwanken^), denn es könnte sie jemand so gut als Land-, wieals Wasserthiere ansehen. 2. Von den das Wasser ausnehmendenWasserthieren ist aber keins ein schreitendes (oder fliegendes), nochsucht es seine Nahrung auf dem Lande auf; von den schreitenden undLuft ausnehmenden aber thun es viele °>), manche sogar dergestalt, daßsie gar nicht leben können, wenn sie von dem Wesen der Luft ?) getrennt
Hiemit sind als im Wasser lebend und doch weder Wasser noch Luft athmenddie Schalthiere u. dgl. (üist. an. I, 1, 6) gemeint, zum andern als in der Luftgebend und doch keine Luft aufnehmend die Jnsecten (idiä.)
6) — ok. äs pa.rt. III, 6; Theile d. Th. S. 92.
§) 62 70 r-^(ioV ov§2r, ttv7aH Tresor, X. 7.
liest der ooä. insäio. und vsnst.; das «r/7ü)> bezieht sich auf die Lr/r-6^«, vonwelchen hier überall Rede ist.
5) Das könnte unrichtig scheinen, da doch die im Wasser lebenden Krusten-thiere Beine haben (äs xart. IV, 8; Theile d. Th. S. 145); allein man mußnicht vergessen, daß nach Aristoteles' (freilich verkehrter) Meinung die Krustenthieredas Wasser nicht des Athmens (der Abkühlung), sondern blos der Nahrung wegen^ufnehmen; (ek. Naturg. d. Th. II, S. 14, Anm. 31).
6) 7Mr^ 62 TkL^a-r^ X«L 7oV 62^o^Lkr/air/ Tro/iütt — diese Stelle
Hat viel Verwirrung erzeugt; Külb will k7ltt^<xo7L()^ct ergänzen; Aubert-Wimmer nahmen ex 7ov v6«705 7ror.eL7«t in den Text auf, wovon die eoä.nichts bieten. Es ist vielmehr das unmittelbar vorhergehende 7r^ 7(>oy)^ ex7 H 5 ^5 7rotLk7«r- zu ergänzen; was ganz natürlich ist, da Aristoteles ebenvon den Wasserthieren spricht.
7) Statt v6«705 lese ich obgleich 7ov v6«705 sachlich sich halten
läßt und Aehnliches sich Iilst. am. 1, 1, 7; Naturg. d. Th. I, S. 9 findet, soscheint diese Veränderung doch durch die folgende Begründung: 7«v7«,tt7r«^7tt 6t« 7i.r/0§ ttVtt7rr/cvir«i/7tt ^ 01 > 0 V «7ro?7^L^e7«t) unbedingtgeboten, die ohne diese Veränderung gar keinen Sinn zuläht; ot. auch äsrssxir. I.