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fangen im siebenten^) Monate an, Zähne zn bekommen. Sic ent-wickeln zuerst die Schneidczähnc, und zwar manche zuerst die ober»,manche die untern, alle aber entwickeln sie schneller, deren Ammen wär-mere Milch Habens.
Zehntes Knpitcl.
1. Nach der Geburt und den Reinigungen bildet sich bei denFrauen die Milch in Menge und fließt bei manchen nicht blos von denWarzen, sondern vielerwärts an der Brust, bei manchen sogar die Ach-seln entlang >); auch bleiben in der späteren Zeit Milchknotcn zurück,wofern die Flüssigkeit nicht entferntoder ausgcflossen ist, sondern sichanhäuft. Die ganze Brust ist nämlich so schwammig, daß, wenn unterdem Getränk ein Haar verschluckt wurde, Schmerz in den Brüsten ent-steht (was man Haaren nennt), bis es entweder von selbst hcrausgcprcßtoder mit der Milch ausgesogen ist^). Sie behalten die Milch, bis siewieder empfingen; dann aber hört sie auf und versiegt in gleicher Weisebei Menschen wie bei den übrigen lebend gebärenden Vierfüßlern §). Solange die Milch nustritt, zeigen sich in der Regel keine Reinigungen,doch stellte sich wohl bei manchen Säugenden die Reinigung ein ^). Esfindet überhaupt der Andrang von Flüssigkeit nicht an vielen Stellen
22) In der Regel, doch oft eher, oft spater; auch werden zuweilen Kindermit einigen Zähnen (meist den beiden innern untern Schneidezähnen) geboren, wiedies auch ^rist. äo gou. an. II, 6: andeuiet;
ok. auch ?Iin. Lwt. au. VII, 15. M. Curius sollte deßhalb den Beinamen Den-tatus haben.
26) 6k. äs gon. an. V, 8, woselbst auch die vermeintliche Ursache angegebenwird; ist Fabel.
^ xcercc — hier ist schwerlich an Milchabscesse in den
Achseln oder gar an sehr selten vorkommende überzählige Milchdrüsen zu denken,wie die Interpreten wollen, sondern an das nicht seltene starke Ausströmen der Milch,die dann bei der Rückenlage der Wöchnerinnen zu den Achseln hinabfließt. Vonden Milchknoten ist erst sogleich Rede.
2) — nämlich durch Aussaugen von Seiten des Kindes oder
sonst; andere lesen LXTrLyoHF, also ausgekocht, was gar keinen Sinn gibt.
2) Dieses Histörchen ist HebammenrvciSheit.
§) Wenn sie das Kind nicht absetzen, bleibt die Milch auch weit über dieZeit der neuen Empfängniß hinaus.
5) Ist ganz richtig.