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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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Wolle oon der Nochgeburt abgebundcn und darüber abgcschnittcn;wenn sie abgebundcn ist"), verödet sie^), das anhängende *>) aber fälltab; löset sich indeß das Band, so stirbt die Frucht, indem das Blutausfließt '). Wofern aber die Nachgeburt nicht sofort hcrauskommt,indem sie selbst drinnen bleibt, das Kind aber außen sich befindet, sowird die Nabelschnur nach der Unterbindung nichts abgcschnittcn.2. Oft scheint das Kind todt geboren zu werden, wenn es schwach istund, bevor die Nabelschnur unterbunden ist, das Blut nach außen indie Nabelschnur und die umgebenden Thcile abfloß; aber gewisse schonerfahren gewordene Hebammen preßten aus dem Nabclstrange das Bluthinein^), und alsbald lebte das Kind, das vorher gleichsam blutleer ge-worden , wieder auf. Wie früher bemerkt wurde'"), werden auch dieübrigen Thiere naturgemäß auf den Kopf geboren; die Kinderchen ha-ben auch die Hände an den Seiten ansgestreckt'^). Herausgetrctcnschreien sic sogleich und führen die Hände zum Munde '^). Auch gebensie Auswurf von sich, manche sofort'^), andre in Bälde, alle aber bin-nen Tagesfrist, und dieser Auswurf ist im Verhältnis; zur Größe des

v Also zwischen Ligatur und Placenta.

b kr <kV<7ioc>kAfl lesen die Handschriften; Shlburg wollte fl äe-i- «7roktk//fl«mendiren, was ganz unmotivirt ist, da der Sinn des Textes klar ist.

5) daS Lumen der Nabelschnurgesäße schließt sich, da leinBlut mehr hineindringt.

6) Der am Nabel des Kindes hangen bleibende Nabelschnurrest fällt in einigenTagen ab.

Wenn die Nabelschnur vor dem Durchschneiden nicht unterbunden wirdoder die Ligatur sich löset oder nicht fest genug liegt, so stießt das Blut des Kindesdurch die arteriao umbilioalos aus und das Kind stirbt leicht an Verblutung.

8> ovr: «7iorksu^kr«r muß unzweiselhaft mit Aubert-Wimmer gelesen werden,da sonst kein Gegensatz besteht. Man fürchtete wahrscheinlich die Blutung aus demmütterlichen Nabelschnurende und trennte die Nabelschnur erst, nachdem auch bisPlacenta ausgestoßen war.

2) Dies Experiment dürste schwerlich gelingen und schwerlich etwas nützen.

>°) 0k. oben 7, 2.

Das Kind hat im Uterus die Arme vor der Brust, oft gekreuzt, die ge-ballten Hände mit eingeknifsenen Daumen dicht am Munde; während bi« Schulterndurchirrten, strecken sich die Arme au den Seiten beS Rumpfes hin.

>2) Sie nehmen die Lage wieder ein, welche sie so lange Zeit vor der Geburtinne hatten.

t') Wenn der Steiß geboren wird, preßt sich dtzr Darminhalt aus.

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