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pfüngniß kurz nachher Statt, so tragen sie das Nachempfangene aus undbringen beide wie Zwillinge zur Welt (wie man dies auch bon Jphiklcsund Herakleserzählt), denn buch hiefür finden sich Beweise. 3. EineEhebrecherin gebar nämlich ein ihrem Manne und ein dein Ehebrecherähnliches Kind *'); auch empfing schon eine mit Zwillingen Schwangereein drittes Kind; als die gewöhnliche Zeit gekommen war, gebar sie dieeinen ausgetragen zur richtigen Zeit, das andere als Fünfmonatskindund dieses verschied sogleich ^). Und bei einer andern Gebärenden er-eignete es sich, daß sie zuerst ein Sicbenmonatskind gebar, sodann zweiausgetragenc Kinder, von ihnen aber starb jenes, die andern blieben amLeben Auch empfingen einige gleichzeitig bei einer Fehlgeburt undsie stießen das eine aus, gebaren aber das andre. Bei den meistenkommt das Kind, wenn sie während der Schwangerschaft ") nach demachten Monate beiwohnen, von einer schleimigen Flüssigkeit umhüllt zurWelt >5). Auch erscheint cs oft überdeckt von den genossenen Speisen "),und bei übermäßig genossenen: Salze werden die Kinder ohne Nägel ge-boren i H.
"0) Jphiklcs und Herakles waren Söhne der Alkmene, erstersr von ihremGemahl Amphitryon, König von Theben, letzterer von ZeuS, welcher der Alkmenein der Gestalt ihres Gatten beiwohnte.
DaS würde doch noch nicht gerade für Neberfruchtung sprechen; eS könnteeine zufällige Aehnlichkeit sein und zudem ist Aehnlichkeit ein relativer Begriff.
Ein solcher Fall ist ebenfalls nicht dazu angcthan, die fabulose Ueber-fruchtung zu erhärten, da schon bei Zwillingen oft das eine Kind ungleich kleinerund schwächer als das andere ist.
Beweiset, wie der vorige Fall, nichts.
"> — diese Emsndation Schneider's ist jebensalls der Lesart der
Handschristen xr>ov<7«tg vorzuziehen.
Jedes Kind kommt mit einer schleimigen Masse <der sgt. vornix caseosa)bedeckt zur Welt; da diese Schleimmafse ein Produkt der Hautdrüsen des Kindesist, so hat sie mit der hier angegebenen Ursache nichts zu schaffe».
>6) Non dem beim Durchschneiden des Kindes aus dem Darm der Mutterhervorgepreßten Darmkothe, der vielleicht auch unverdaute Speisereste zeigte.
Hebammentheoriecn.