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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
Entstehung
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dem Vater des Pharncibnzcs, einige nach Phrygicn und dauern noch aus.Es sind aber jetzt nur noch drei, während cs früher, wie man erzählt,neun waren.

Dreißigstes Kapitel.

1. Die Entstehung der Mäuse') ist den übrigen Thicrcn gegen-über in Rücksicht auf die Menge und Schnelligkeit am wunderbarsten.Als nämlich einmal ein trächtiges Weibchen in einer Hirsekiste cingc-sperrt war und das Gefäß nach kurzer Zeit geöffnet wurde, kamen anZahl hundert und zwanzig Mäuse zum Vorschein ^). Man ist auchüber den Ursprung und die Verwüstungen der auf den Feldern auf-tauchendenMüuse^) in Verlegenheit; niclcrwärts pflegt nämlich eine solchfabelhafte Menge oon Feldmäusen zu erscheinen, daß non der ganzenSaat nur wenig übrig bleibt. Die Verwüstung geschieht so schnell, daßmanche von denjenigen, welche nicht große Ländereien bearbeiten, wennsie am voraufgchcndcn Tage bemerkten, daß es Zeit zur Ernte sei, undam folgenden Tage die Schnitter hinführen, alles äbgefresscn finden.2. Das Verschwinden geht nicht in begreiflicher Weise vor sich; binnenwenigen Tagen verschwinden sic nämlich alle, obgleich in der vorauf-gehendcn Zeit die Menschen sie weder durch Wcgräuchcrn noch durchAusgraben, noch durch andere Maßregeln bewältigen konnten, noch auchdadurch, daß sie Jagd auf sie machten und die Schweine loslicßcn;

*) In diesem Kapitel ist von Mäusen und allerlei mäuseähnlichen ThierenRede, so baß also im weitesten Umfange zu nehmen ist.

2) Hier wird wohl von der Hausmaus (Llus musoulus 1^.) Rede sein; siewirft alle 56 Wochen 4 8 Junge, welche binnen Jahresfrist wieder werfen,so daß ihre Vermehrung eine bedeutende ist. Hier ist cs aber übertrieben.

6) Hier wird insbesondere von der Feldmaus (^.rvioolrr arvalis) Rede sein,welche wenigstens bei den geschilderten Verheerungen am meisten betheiligt ist. Sievermehrt sich sehr stark, da sie von April ab alle 4 5 Wochen 68 Jungewirst, von welchen die ersten oft schon im Herbst wieder werfen. Ueber ihre Ver-heerungen ek. auch lUiu. llist. nat. X, 85.

4) tt7roAr-,ua)^r'k5 nach l?a.Uaä. äe ro rust. 1, 35 räucherten die Grie-chen die Maulwürfe, wohl ebenso auch die Mäuse in folgender Weise weg: manverstopfte alle Zugänge ihrer Wohnung bis auf einen, steckte in diesen eine mitSpreu, Cederharz und Schwefel gefüllte Nußschale u. dgl., steckte den Inhalt inBrand und blies den Rauch in die Wohnung hinein, so daß die Thiere darinerstickten.