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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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kicheLöwe. Der Löwe wechselt nur die vier sogenannten Hundszähne'"),zwei oben, zwei unten, er wechselt sie aber im Alter oon sechs Monaten.2. Die Hyäne n) hat zwar eine wolfsähnlichc Färbung "), ist aberdichter behaart und hat längs des ganzen Rückgrats einen Borsten-kamm. Was man über ihre Schamthcile erzählt, daß sie männlicheund weibliche zugleich habe , ist ein Jrrthum ">). Vielmehr ist dasmännliche Schamglied denen des Wolfes und Hundes ähnlich, was aberals weibliches > H gilt, befindet sich unter dem Schwänze und ist zwaran Gestalt der weiblichen Scham ähnlich, hat aber durchaus keine Oeff-nung; unter ihm aber befindet sich die Oeffnung für den Auswurf"').Die weibliche Hyäne hat zwar auch den genannten einer weiblichenScham ähnlichen Theil, und zwar wie das Männchen unter demSchwänze'H, er hat aber keine Oeffnung^); unter diesen befindet sichder Ansgang für den Auswurf, unter diesem aber die wirkliche Scham > H.Die weibliche Hyäne hat auch eine Gebärmutter gerade wie die übrigenweiblichen Thicre, von gleicher Beschaffenheit. Eine weibliche Hyäne ist

*"> Daß der Löwe auch die Schneidezähns wechselt, ist gewiß, wahrscheinlichwechselt er auch, wie seine Verwandten, Backenzähne.

H) ek. Inst. au. V111, 7, 2; äs xsn. an. 111, 6; ?1in. Iiist.

uat. V111, 4446, ist wegen der Größe, Gestalt, des Borstenkamms am Rückenund der Lebensweise die Hyäne, und zwar, da sie Herodot (IV, 192) als libyschesThier aufführt, Hxasua striata I-., da 8. eroeuta mehr Südafrika angehört.Oxx. 6zmsx. 111, 262 sg. hat auch diese Art im Auge, da er ihrer dunkelnSeitenstreifen gedenkt.

^ ihre Färbung ist ein Wolfsgrau mit einigen

braunen Querstreifen.

6k. äs gou. au. 111, 6 ; obgleich Aristoteles diese Fabel durch Beobachtungwiderlegt, so wurde sie doch im Alterthum viel geglaubt, ja die Hyäne sollte sogarihr Geschlecht wechseln und das eine Jahr als Männchen, das andere als Weibchenfunctioniren; ek. ^.sl. bist. au. 1, 25; Opx. O^nex. 111, 289.

6k. äs Asu. au. 111, 6, woselbst auch der Geschlechtswechsel als einJrrthum dargelegt wird.

*5) Bei den männlichen Individuen nämlich.

16) Zwischen After und Schwanz liegt nämlich eine in einem Spalt sich nachaußen öffnende Drüsentasche, welche eine stinkende Absonderung enthält.

17) Dieselbe Drüsentasche findet sich auch beim Weibchen»

ib) Mit der gleichen spaltförmigen Oeffnung.

") Die Beschreibung ist ziemlich richtig und bernhd wohl auf Autopsie;ck. äs gsn. au. 111, 6.