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Achtzehntes Kapitel.
1. Am mnstsn zur Paarung geneigt sind sie also, um im All-gemeinen zu reden, zur Frühlingszeit; keineswegs wühlen aber alle die-selbe Zeit zur Paarung, sondern allemal die zum Anffnttern der Jungengeeignete Zeit. Die zahmen Säue nun tragen vier Monate'), siewerfen höchstens zwanzig ^), nur können sie, wenn sie viele werfen, nichtalle groß ziehen. Aelter geworden werfen sie zwar ebenso , lassen sichaber schwieriger bespringen"*). Sie werden durch eine einmale Paarungträchtig"*), man läßt sie jedoch öfter bespringen, weil sie nach derPaarung den von einigen so genannten Eücrgeil^) ausstoßen. Diesfindet nun bei allen statt, manche stoßen aber auch zugleich mit diesenden Samen ans 6). Wenn eins der Ferkel während der TrächtigkeitSchaden leidet und im Wachsthum zurückbleibt, so heißt es Spätferkel^),dies kann sich an jedem beliebigen Pnncte der Gebärmutter ereignen.Wenn sie geworfen hat, so reicht sie dem Erstgebornen die vordersteZitze b). Wenn sie brünstig ist, darf man sie nicht sogleich bespringenlassen, bevor sie die Ohren hängen läßt ^); wo nicht, so sind sie vonNeuem brünstig; wenn man aber eine brünstige bespringen läßt, soreicht, wie gesagt, eine einzige Paarung aus. Es ist zuträglich, dem
>i Di- Sa» trägt 120 (>09-azg> Tage.
2) (X. ?1in. Irist. nat. VIII, 7 7, meist 6—10 — 14, höchst:»; 24.
5) 6?. leist. LN. V, 12. 30; Naturg. d. Th. U, S. 9t.
§) 6k. ?Iin. leist. nat. VIII, 7 7 emnlsntur nn-o eoeta, gni st xomenatarproptsr kLsilitatsin redsrlsnäi.
5) «Tlo -- hier wie oben (ck. Anm. 14
zum vorigen Kay.) Genitalschleim.
6) Eben deß'ialb, weil sie leicht den Simen ausstoßen und daher nicht be-fruchtet werden, ließ man sie wiederholt belegen.
7- — ek. ä- xon. an. II, 8 (Schluß); IV, 4, wo Arist.
seine Anschauungen über das Zustandekommen solcher Mißbildungen darlegt: es isteine Art Mißbilounz, die jedoch nur durch Kleinheit auffällt, und welche er mitden Ginnen und Z vergen vergleicht.
6) 6k. äs xsn.au. IV, 10; Theile d. Th. S. 157, woselbst diese Thatsachedazu benutzt wird, das Vorhandensein von zwei Brustzitzen beim Stephanienursächlich zu begründen.
0) 6k. List. an. V. 12. 11; Naturg. d. Th. II, S. 92; I>Iin. leist. nrt.VIII, 7 7.