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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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bren paaren sich gegen Ende Mürz, sie laichen aber zn Ansang Juli,sie legen aber die Eier gleichsam in einem Säckchen Das Wachs-thum der Thunidcn geht schnell vor sich; sobald nämlich die Fische imPontus gelaicht haben, entsteht aus den Eiern das, was einige Skor-dylen ^'), die Byzantiner aber, weil sie in einigen Tagen groß werden,

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Verdächtig ist zunächst das fabulose Zerplatzen der Thune vor Fett,oon welchem sonst nirgends die Rede ist, selbst nicht in den Kapiteln, welche aus-schließlich voip Fett handeln (Theile d. Th. S. 35, Kap. 5; Naturg. d. Th. I,S. 127, Kap. 13) und wo es doch recht am Platze war. In diesen Kapitelnwird nur vom frühen Altern der überaus fetten Thiere und von andern Unzu-träglichkeiten gehandelt und als das fettest werdende Thier das Schaf genannt,so daß der Gedanke eines Zerplatzens vor Fett ganz unaristotelisch scheint. Wiepaßt aber das Zerplatzen vor Fett in das vorliegende Kapitel, das doch sonst nurvom Eierlegen handelt? Verdächtig ist ferner die unrichtige und gewiß nicht

aristotelische Angabe, daß die Thune nur zwei Jahre leben. Wie könnte dies ferneraus dem angeführten Beweisgründe der Fischer gefolgert werden? Wir haben eshier also wohl offenbar mit einem ganz corrumpirten Texte zu thun, der etwa

folgendermaßen zu heilen sein dürfte: t?L xcee o§ Hr-r^or. ceTro

7^5 L7Y clvo. X. 7. also: Man unter-

scheidet aber auch die Thune von den Pelamyden, wenn sie zwei Jahre alt sind;einen Beweis dafür rc. So dürste sich wohl ein angemessener Sinn ergeben.

25) vk. Iiist. an. VIII, 14. 3; VIII, 15. 6; IX. 3. 1. Wir

erfahren hier weiter nichts, als daß es kleine Fische sind, welche, wie die Thune,ihre jährlichen Wanderungen in den Pontus und aus demselben machen. Bei?Iin. List. nat. IX. 19; XXXI, 43; XXXU, 46 und 53; Xvl. dist. an. XIV. 1;Xtdon. vsixn. VII, 116; Opp. Hai. 1, 142 wird uns wieder nur mitgetheilt,daß der <rxo.u/3(>o§ im Wasser schwefelgelb erscheine (soouidri, guibus est in aguasultursus oolor, oxtra gui cotsris ?Iin. IX, 19) und daß diese Fische zur Berei-tung des Aaruni (eines gewürzigen Speisezusatzes), sowie als Arzneimittel Ver-

wendung finden (?Iin. XXX11, 43; Xtliön. III, 92). Paul Jovius gedenkt eben-falls der schwefelgelben Färbung des lebenden Fisches im Wasser (x. 97) undberichtet, daß der Fisch zu seiner Zeit in Rom laeertus, in Venedig soomder hieß.Ebenso Nondelet (I. o. x. 23 4). Es ist nach diesen Mittheilungen kaum zweifel-haft, daß <5xo'jU/l^06' der Leomdsr soomdrus 1^. ist, die gemeine Makrele, die nochheut in Italien seomdro und lanraräo (von laesrtus) heißt.

26) vLvr/ er/ Lik. ü!st. LN. V, 9. 6 ist übrigens unbekannt.

Sie laichen Mitte Juni.

27) <5xo(rcsr^0t find also ganz junge Thune.