Drei zwar legt er, nur zwei ausbrütend, und eins nurerzieht er.
So »erhält es sich also für gewöhnlich, indcß sind auch schon drei Jungebeobachtet worden. Er wirft aber von den großgcwordcnen Jungen,durch die Fütterung belästigt, eins hinaus. Mail sagt zugleich,daß er während dieser Zeit ohne Nahrung bleibe, wie er auch die Jungendes Wildes nicht raube. Seine Klauen nun verdrehen sich auf einigeTage und das Gefieder erbleicht, so daß sie auch den Jungen feindseligwerden H. Des Hinausgcworfenen nimmt sich die Phene an und füt-tert es auf. 2. Er brütet aber gegen dreißig H Tage; auch unter denübrigen währt bei den großen, wie GousH und Trappe^), die Zeitdes Brittens ebensolange, bei den mittelgroßen, wie Weihe'') und Ha-bicht '"), gegen zwanzig; die Weihe legt in der Regel zwei, mitunter
galten schon zu Arist. Zeit die ihm zugetheilten Gedichte für zweifelhaften Ur-sprungs.
6k. dieselben Fabeleien Inst. an. IX, 3 4 und bei kliu. Inst. nat.
X. 4.
6) — ok. Inst. nn. VIII. 5. I; IX, 22. 3; IX. 23. 3; ^ntix.
(larzst. 46 (doch nicht von sondern von außer offenbaren Fabe-
leien erfahren wir nichts, als daß sie größer sei als der Adler und grau vonFarbe. Man hat auf Vultur einorous gerathen (s. Strack, Sundevall, Külb,Aubert-Wimmer). kliu. Inst. nat. X, 3, sagt: tzuiäam aäMiunt gonus ruinilao,huam dardatam voeaut: kusoi vsro ossikraxam und läßt X, 4 die ossikraxg. dieRolle der aristotelischen Phene übernehmen. 8oä osoetos ab Ins evAimtum xonusossikrabLS oxeipiunt ot oäueant evm suis. Das ist wohl der Grund, weßhalbdie Grammatiker des Mittelalters und Sara. die ossikrassa des klin. für dienehmen. Der Name dardata paßt unter den Raubvögeln nur auf Oxpaetos dar-datas, den Lämmergeier, der am Kinnwinkel einen nach vorn gerichteten Borsten-bart trägt. Da er einem Adler eher als einem Geier ähnlich sieht, so stelltenihn die Alten zu erstern, und dieses Urtheil der Alten spricht also auch für dieRichtigkeit der Bestimmung.
6) Die Adler brüten meist 30 Tage.
7) — ok. Naturg. d. Th. I. S. 18. Anm. 7 4. Die Gans brütet23 — 30 Tage.
8- — ek. Naturg. d. Th. I. S. 9 4. Anm. 44. Die Trappe brütet
23 — 30 Tage.
9) —, milvus der Römer (klm. Inst. nat. X, 12) ok. Naturg.
d. Th. I. S. 8l. Anm. 4. Llilvus roxulis brütet 21 Tage.
^0) —, aeoixitsr der Römer (klm. Inst. nat. X, d) ck. Naturg. d.
Th. I. S. 25. Anm. 23. Hier Gattungsbezeichnung.