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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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aber auch das Männchen einen Thcil des Tages, die Nacht hindurchaber das Weibchen v). Das zuerst gelegte Ei entwickelt sich und schlüpftaus binnen zwanzig '") Tagen; es sprengt aber das Ei einen Tag eherals es ausschlüpft. Auch wärmen sie die Jungen eine Zeit lang ge-meinsam in derselben Weise wie die Eier. Das Weibchen ist währenddes Auffütterns der Jungen bösartiger als das Männchen, wie diesauch bei den übrigen Thieren nach dem Gebären der Fall ist. Sielegen aber wohl zehnmal'') im Jahre, einige sogar schon elfmal, ja diein Aegypten sogar zwölfmal. Die Haustaube paart und läßt sichpaaren innerhalb des ersten Lebensjahres, nämlich schon sechs Monatealt >2). 3. Die Ringel- und Turteltaube, sagen einige, paaren sich undzeugen schon drei Monate alt"), als Beweis führen sie die großeMenge derselben an. Trächtig sind sie vierzehn Tage, ebenso vieleweitere brüten sie"), in ferner» vierzehn Tagen aber sind die Jungenso flügge, daß man sie nicht leicht erhaschen kann "). Die Ringeltaubelebt, wie man sagt, sogar vierzig Jahre, auch die Stcinhühncr längerals sechszehn Jahre. Die Haustaube legt, wenn sie Junge hatte, wie-der in dreißig Tagen.

Fünftes Kapitel.

1. Der Geier >) horstet auf unzugänglichen Felsen, daher sindNest und Junge des Geiers selten zu sehen. Und deßhalb sagt auch

b) 6k. ^sl. var. bist. I. 15; ?Iin. Inst. uat. X, 79. Da8 Männchen brütetvon Morgens 10 bis Nachmittags 3 Uhr, die übrige Zeit das Weibchen.

"1 In 17 Vs Tagen.

H) 6k. bist. LU. VI, 1; kliu. bist. uat. X, 79; Varro r. rust. III, 7 ;äiodus gULärLxonis oouoipit, st xarit st iueubat st säuoat. Lt boe kors totumLnnum kaeiunt: tautummoäo intsrvLllum kaeiunt L bruma Loguirwotium vsr-uum. 6o1um. r. rust. VIII, 8. Nam st oetiss uuno pullos säueat, si sst bonaMLtrix. Bei uns legen sie meist nur fünfmal im Jahre.

Tauben der Frühlingsgeneration sind schon in fünf Monaten fortpflan-zungsfähig.

Ist wohl unbegründet.

Die Turteltaube brütet 17 Tage.

Die Jungen sind sehr scheu und verlassen bas Nest bei der geringstenGefahr und verkriechen sich im Buschwerk.

') ek. bist. au. IX. 12, 2; VM, 5, 1 werden 2 Arten unter-

schieben, eine weiße kleinere und eine graue größere (vgl. d. Anm. zu dieser Stelle).