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der Farbe, sondern auch bezüglich des Verhaltens. Das Gelbe wird ^
nämlich durch die Kälte verdichtet, das Weiße aber nicht verdichtet, !
sondern mehr verflüssigt; durch das Feuer hingegen verdichtet sich das !
Weiße, das Gelbe aber verdichtet sich nicht, sondern bleibt weich, wenn !
es nicht etwa verbrannt wird, und es wird eher durch Kochen als durch l
Braten fest und trocken^). 8. Jedes ist übrigens von dem andern ^
durch eine Haut gesondert. Die zu Anfang des Gelben befindlichen !
Hagclschnüre^ö) tragen nichts zur Entwicklung bei, wie manche an- >
nehmen; ihrer sind aber zwei, nämlich die eine oben, die andere unten 3°).Ferner trifft sich beim Gelben und Weißen Folgendes: wenn man !mehrere derselben herausnimmt und in ein Gefäß zusammenbringt undbei gelindem und nicht starkem Feuer kocht, so tritt sämmtliches Gelbein der Mitte zusammen, das Weiße aber lagert sich ringsum. Diejungen Hühner legen zuerst gleich beim Beginn des Frühlings und ^
sic legen zahlreicher, als die älteren; die von den jüngern sind aber von :
geringerer Größe. Ueberhaupt aber verschlechtern sich die Hühner underkranken, wenn sie nicht brüten. 9. Nach der Paarung schaudern dieHühner, schütteln sich und werfen oft Mull umher; dasselbe thun sieauch nach dem Legen; die Tauben ziehen den Schwanz ein, die Gänseaber tauchen unter. Die Befruchtung, wie die Bildung des Windeies !
geht bei den meisten Vögeln schnell vor sich, so auch beim Steinhuhne, j '
wenn es zur Paarung neigt; es empfängt nämlich, wenn es demHauche 3?) des Männchens gegenübersteht, und wird sogleich zur Jagd ^) -
unbrauchbar; der Steinhahn scheint nämlich einen scharfen Geruchssinn
5^) 6k. äs gsu. LN. III. 2. Wenn Eier gefrieren, so platzt die Schale durcheinen Längsriß in Folge Ausdehnung des gefrierenden Inhalts, und Eiweiß undDotter werden gleichmäßig hart. Daß Weißes und Gelbes durch Kochen hart wird,wenn das Ei 9 Minuten in siedendem Wasser lag, ist allbekannt.
— Hagelschnüre, der jetzt vom Volke sogenannte Hahnentritt, werdennoch heut im gewöhnlichen Leben fälschlich für die Anlage des Embryo angesehen.
''6) Sie ziehen sich von beiden Eipolen zum Dotter hin und erscheinen alsfeine, spiralig gedrehte Schnüre; sie dienen dazu, den Dotter in bestimmter Lage-rung zu erhalten, und gestatten dem Dotter, sich durch ihre Nachgiebigkeit den Ver-hätnissen anzupassen. Ueber den Inhalt des nächstfolgenden Satzes ok. auch äsSssn. an. III. 2.
5?) 6k. bist. an. V. 4, 7 ; Naturg. d. Th. II. S. 70; äs gsn. an. III, 1.
58) Man benutzte sie zur Jagd auf die Männchen, die man durch sieanlockte.