10 -
Reste von früheren durch Pmmmg entstandenen Eiern' ") stim, behauptenkeineswegs Wahres. Man hat nämlich bereits hinreichend beobachtet,daß noch unbcfruchtete-Hühncr und Gänse Windeier legten. Die Wind-eier sind aber an Umfang kleiner, minder süß und flüssiger als die be-fruchteten, an Menge aber zahlreicher^"); legt man sie dem Vogelunter, so verdichtet sich das Flüssige nicht, sondern das Gelbe bleibt wiedas Weiße in gleichem Zustande. Windeier bilden sich bei vielen, z. B.beim Huhn, Stcinhuhn"), der Taube, dem Pfau"), der Gans ")und dem Chcnalopex "). 6. Die bebrüteten Eier schlüpfen im Früh-ling schneller aus, als im Winter ^"); die Hühner schlüpfen nämlich imSommer in achtzehn Tagen aus, im Winter dagegen zuweilen in fünf-undzwanzig. Freilich unterscheidet sich auch Vogel und Vogel dadurch,daß einige besser brüten, als andere. Wenn cs während des Brütensdonnert, so verderben die Eier "). Die von Einigen so genannten Hund-
sonders !Il, 1 — sind unbefruchtete, daher nicht zur Embryobildung gelangende Eier,klin. Aist. nat. X, 80 irrita ova. guas Azkponsmia üixnnus.
*d) Ok. äs §on. an. III. 1 c^o x«i T'co/, LLki'-
-Acrcrt a/5 ori cv§ ex
cs' r/ksvcso^ x. r.
20) 6k. klin. X. 80; ist übrigens unrichtig.
2!) TrLgcjt^ — ek. Naturg. d. Th. I. S. 16, Anm. 6 7.
22) — ek. Naturg. d. Th. I, S. 18 , Anm. 75 ist ?avo cri-
2') — ek. Naturg. d. Th. I, S. 18, Anm. 75.
2^) — ek. Aist. an. VIII, 5 , 6; Herodot II, 72; LtAsn.
Dsipu. IX, 52; ?Iin. Aist. uat. X, 29 und 80; ^sl. Aist. an. V, 30; XI, zg.Alles in Allem erfahren wir, daß es eine Entenart (I>Iin. X, 29) ist, kleiner alsdie Gans, doch muthiger und listig (^sl. V, 30), daß sie Windeier lege (auchklin. X, 80, wo sie zwischen lauter Zuchtgeflügel steht, was darauf deutet, daßsie wohl auch gezüchtet wurde), daß sie am Nil vorkomme und in Aegypten ver-ehrt wurde (Xoi. X, 16; Herodot II, 72). Die Deutung auf die Brandente(^nas taäorna) entbehrt jeden Grundes; die auf die Nilgans (6AsnaIopsx asxxp-tiasus) hat wenigstens für sich, daß diese Gans in Afrika häufig ist und auch nachGriechenland kommt, und noch jetzt hie und da als Zuchtvogel auf Teichen ge-halten wird.
25) 6k. ?1in. Aist. nat. X, 75 asstats unäsvieosimo säueunt kootum, AiemsXXV — in Folge der Temperaturunterschiede in den verschiedenen Jahreszeiten.
25) 6k. klin. Aist. nat. X. 7 5. Hat wohl nichts zu bedeuten. Die Altenfürchteten indeß den Donner, und legten, um etwaigen Unfällen zu begegnen, eineneisernen Nagel oder Erde aus einer Pflugfurche unter das Neststroh (?!in. I. c.)