Sechstes Luch.
Erstes Kapitel.
1. Die Erzeugung der Schlangen und Kerfe, sowie der eicrlegen-den Vierfüßler findet also in der genannten Weise statt. Die Vögelaber legen zwar sümmtlich Eier, allein die Zeit der Paarung und desLegens verhält sich nicht bei allen gleich '); einige paaren sich nämlich undlegen so zu sagen zu jeder Zeit, wie das Huhn H und die Haustaube ^),das Huhn das ganze Jahr hindurch mit Ausnahme der zwei Monateum die Wintersonnenwende H. An Zahl legen auch manche Edel-hühner 5), bevor sie brüten, sogar bis sechszig, und gleichwohl sind dieEdelhühner minder fruchtbar, als die gemeinen. Die Adrianischen'')Hühner haben zwar eine geringere Größe, legen aber tagtäglich; siesind indeß bösartig und tödten oft ihre Jungen; sie haben vielerlei
1) Dgl. über den Inhalt dieses Kapitels auch das II. Kapitel des 5. Buchsder Naturgeschichte d. Th. und äs §on. an. III, 1.
2) — vgl. List. an. V, 1; VI, 2; IX, 36 das Haushuhn,
6) 7rL(>L0'r'k()tt — vgl. Naturg. d. Th. I, S. 16, Anm. 66.
Vgl. Naturg. d. Th. II, S. 67; ?Iin. L. nat. X. 74.
6) cci — edle Zuchthühner, sind nicht genauer characterisirt, da-
her nicht näher zu bestimmen.
6) — ok. äs gsn. an III, 1; ?Iin. List. nat. X, 74
(äärianis laus maxima); ^tLsn. vsipn. VII, 23
Wir erfahren nur, daß es eine Art Zwerghühner war, sehr zänkischer Natur undnicht besonders zur Zucht zu empfehlen. Zmerghühner hielten die Alten mehraus Liebhaberei und als Luxusobjecte, wie zu ökonomischen Zwecken (6oIum. r.rast. VIII, 2 pumilionss avss); sie waren in Athen beliebt (ätLon 1. o.)
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