dige Junge zur Welt, erzeugt aber in sich zuvor Eier; das Ei ist, wiedas der Fische einfarbig und weichschalig. Das Junge bildet sichoben und ist ebensowenig wie bei den Fischen von einer schaligenRinde umgeben; die kleinen Mpercheu gebiert sie in Häuten 5), die amdritten Tage zerreißen; zuweilen fressen sie sich mich selbst von innendurch und schlüpfen heraus; sie legt in einem Tage vereinzelt, legt abermehr als zwanzig. Die übrigen Schlangen dagegen bringen nachaußen Eier zur Welt; die Eier hängen aber zusammen wie die Hals-schnüre der Weiber. Wenn sie die Eier in die Erde abgesetzt haben,brüten sie §); auch diese schlüpfen erst im nächsten Jahre ans.
— d. h. Eier mit nicht in Dotter und Eiweiß differenzirtcmInhalt, ck. iis xon. an. III, 1 gegen das Ende.
«r-ev — die Eommentatoren gleiten über dies eH stillschweigend hin-weg. Was soll man sich bei der Uebersetzung Gaza'S: tootus sugsino oonsisUtoder Strack'S: bas Junge bildet sich oberhalb in demselben, ober KülküS: dasJunge entsteht oben in dem Ei, oder Anbert-Wimmer's: das Junge bildetsich obenauf — vorstellen? Was ist im Ei oben, waS unten? Wie steht diesmit dem Thatsächlichen, wie mit des Aristoteles Theorie im Zusammenhänge?Die Handschristcn lesen eer-evAer- und <7r-ev sind also
unsicher. Wahrscheinlich wird man statt nr-ea lesen müssen wozu freilich
die Textvorlage keine Handhabe bietet. ES liegt aber nahe, daß Aristoteles, seinerüo AM. an. I, IS weitläufig entwickelten Theorie gemäß, nach welcher bei den insich Eier, nach außen aber lebendige Junge erzeugenden Thicrcn im obern Thcilcder Hyster sich die Eier, im untern die Embryone bilden l/eeern/stter-ki.xl-rai -er» <7^ xerA«7ic(> -seit roex kF (lp/is..'
^evororeot-cker- re. 7. /l.), dies Verhältnis hier hat zum Ausdruck bringen wol-len lw<5^k cktee r» molarere ker-ni. Mivr- <7r-lv k/kt, <kt<< ät
ro ^evororeker- rcärcv). Zu diesen Thieren gehören ja auch die öhr-iex äv gen.an. III, 10, ä'k re«e oe Avpeetk utr- (mororeovcker- ob'
ervroix (i evororeovcke Tt^evror-, —
Dis Jungen werden mit dem Helm, d. h. von den Eihäutcn umschlossen
geboren.
6) Ein eigentliches Brüten findet nicht statt, bei einigen Schlangen wohl einBewachen der Eier.