130
ten 3), die kleinen Tettigonien ^); von diesen singen die eingeschnittenenauch ein wenig. 2. Es gibt aber keine Cikaden an solchen Orten, wokeine Bäume sind; daher finden sich keine bei Kyrene 5) in der Ebene,nm die Stadt herum aber viele, am meisten aber, wo Oelbäume sind;diese werfen nämlich keinen großen Schatten. An kühlen Orten gibtes keine Cikaden, daher nicht in schattigen Hainen. Die großen paa-ren sich unter einander in gleicher Weise, wie die kleinen?), indem siedie Unterseiten an einander bringen. Das Männchen senkt sich in dasWeibchen und nicht wie bei den übrigen Kerfen ^). Es hat aber auchdas Weibchen eine gespaltene Scham; Weibchen aber ist das, in wel-ches das Männchen einsenkt. 3. Sie legen auf Ackerländereien, indemsie mit dem spitzen Theil, den sie hinten haben, einbohren ^), geradewie die Attelaben") ; die Attelaben legen nämlich auch auf Ackerlän-dereien, daher gibt es viele im Kyreneischen Gebiete. Sie legen aberauch in die Nohrstengel, an welche man die Reben stützt, indem sie dieRohre anbohren, und in Stengel der Skilla' ; diese Brut fällt dannauf die Erde hinab. Es gibt aber viele, wenn Regenwetter eintritt.Der Heranwachsende Wurm wird in der Erde zur Tettigometraunddiese sind am schmackhaftesten, bevor die Hülle zerplatzte. 4. Wenn
§) Vgl. Anm. 37. zum 7. Kap. des IV. Buchs.
6) Kyrene, Stadt in Kyrenaika, einer Landschaft Libyens, jetzt Ruine vonGrenneh.
6) Zu den größer» muß man die größer» Cicadenarten, wie 6ioaäa orni,xlsösja etc. rechnen.
7) Zu den kleinern wird man die kleinern, schwächer schwirrenden Arten,wie 6. atra wohl zu zählen haben.
8) Dgl. Anm. I zum 7. Kap. des V. Buchs. Man wird mit Scaliger
to<r7rL() Xttö räHtt lesen müssen, da der Gedanke sonst den An-
schauungen des Aristoteles nicht entspricht.
dj Mit der Legsäge.
ttr'r'LXlrjZot, — ok. Anm. 6 zum 7. Kap. des V. Buchs.
") — ok. ^Iisoxlir. List. xl. I. 6, 7 ; II, 5, 5; VH, 13; VIII,
10 und 11 sto., Oioseor. mat. msä. II, 202 und 203 ; klin. Iiist. nat. XIX,30; Oslo, äs msä. V, 19 bezeichnet verschiedene Monocotylen mit zwiebligemStengelgrunde, worunter Lcilia maritima, die Meerzwiebel, und Ornitlwxalumxxrsnaioum. Letztere, bei Theophr. (Vil, 10 u. 11) alsbezeichnet, heißt noch heute in Griechenland und könnte, als im
Peloponnes unter Getreide wachsend, hier wohl gemeint sein.
*2) 7 ( 77 ^ 0 ,— die Cicadenpuppe.