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wurde, zwei Arten. 2. Es befinden sich aber mehrere Weisel ineinem Stocke und nicht blos eine; der Stock geht nämlich zu Grunde,einmal, wenn nicht Weisel genug darin sind, nicht sowohl, weil siedann führerlos wären, sondern, wie man sagt, weil sie zur Erzeugungder Bienen beitragen; zum andern, wenn zu viele Weisel darinsind, sie zerstreuen ihn nämlich. 3. Wenn nun der Frühling späteintritt und wenn Dürre und Mehlthau ?) kommen, so wird die Brutgeringer; sie arbeiten vielmehr, wenn Dürre herrscht, eifriger amHonig, bei Regenwetter dagegen an der Brut; daher tritt auch alle-mal gleichzeitig eine reiche Fülle der Oliven und der Schwärme ein.Zuerst nun verfertigen sie die Waben, dann legen sie die Brut hinein,wie einige behaupten, diejenigen nämlich, welche sagen, daß sie sie an-derswoher holen, mit dem Munde, sodann ebenso den^Honig als Nah-rung 2), sowohl sür den Sommer als für den Herbst, der beste ist aberder Herbsthonig'-'). 4. Das Wabenwachskommt von den Blüthen,das Stopfwachs '') aber sammeln sie von den Thränen der Bäume,den Honig '^) dagegen, der, und zwar am meisten beim Aufgang der
6) Gewöhnlich ist nur eine Weisel in jedem Stocke, das einzige vollent-wickelte Weibchen, welches alle Eier zu legen hat.
?) — ok. 'I'üoopbr. List. xl. VIII, 1V; äs oaus. xl. III, 22
sind Brandpilze, welche (l'ksoxür. IV, 14, 10) besonders Getreide und Bohnenbefallen. Apollo hatte den Beinamen und Demeter hieß
man rief diese Gottheiten, wie die Römer den Gott Lobixus gegen diese Nebel umAbhülse an.
6) Den Honig tragen die Bienen mit dem Munde ein, ok. weiter untenAnm. 16.
9) ok. O1o8eor. mat. msä. II, 101.
*0) — WabenwachS, das Wachs, aus welchem die Bienen die Wa-
ben bereiten. Es wird indeß nicht direkt von den Blüthen geholt, sondern ist dasProdukt des Bienenkörpers; eS scheidet sich nämlich, von bestimmten Drüsen (Wachs-drüsen) bereitet, in Form kleiner, meist fünfeckiger, glänzender Plättchen zwischenden Hinterleibsringeln aus.
n) x^co<7t§ — das Stopf- oder Vorwachs (Propolis) sammeln die Bie-nen von den Knospenhüllen und ähnlichen harzigen Pflanzenausscheidungen, tragen,s an den Beinen hinein und verwenden es zum Ausglätten ihrer Wohnung, zumVerstopfen von Ritzen u. dgl. ok. ?1in. XI, 5: mslligiusm s laerxmis ardorum,
viosoor. II, 106 7rgo7roü(L,§.
12 ) Den Honig erkannten die Alten nicht als eine Pflanzenausscheidung, son-