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standen. 12. Die Konopen ") entstehen aus Würmern, die sich ausdem Absatz des Essigs erzeugen; denn auch in dem der Fäulniß schein-bar nicht Unterworfenen entstehen Thiere, z. B. in altem Schnee, deralte wird aber mehr roth, darum sind auch die Würmer so beschaffenund haarig"), die im Schnee in Medien aber groß und weiß");schwerbeweglich aber sind sie alle. Auf Cypern, wo das Kupfererz")gebrannt wird, entstehen, nachdem er viele Tage hineingeworsen ist,im Feuer geflügelte Thierchen"), welche durchs Feuer laufen und hü-
^2) — ok. Anm. 18 zum 7. Kap. des IV. Buchs; da die Essig-
fliege (vrosoxlüla kuusdris), deren Larve im Essig lebt, und welche in Essigfab-riken zu Hunderten zu finden ist, keinen Stechrüssel hat, so stimmt sie zu den
Angaben des Aristoteles nicht. Jedenfalls ist aber ein stechsndeS Dipte-
ron, über dessen Entwicklung indeß Aristoteles falsch unterrichtet war.
53) Die Schneewürmer, von denen hier die Rede ist, sind unbekannt. Lar-ven von l'sIspIiDrus (OantliLris)-Arten, welche nicht selten auf dem Schnee erschei-
nen, sind nicht roth; Poduraarten (Springschwänze) sind keine Würmer und ?o-äura nivalis, der sog. Schneefloh, ist auch nicht roth. Den durch Hasmatoeooeusgerotheten Schnee scheint aber Aristoteles gekannt zu haben; diese Röthung warihm vielleicht der Anfang zur Bildung des rothen Wurms, wie ja auch die Bil-dung der Empen und Fliegen durch Röthung des Schnees eingeleitet wurde.
Sind unbestimmbar.
— im Kupfererz, aus welchem durch einen Schmelzungs-prozeß Kupfer gewonnen wurde. Die Insel Cypern war im Alterthum durch ihreKupfererze und sonstige Kupferverbindungen berühmt (vioseor. mat. msä. V. dlund 115) besonders die Kupfergruben von Tamessus, welche auch Kupfervitriolund Grünspan zu Arzneien lieferten (Strado p. 168 und 184; ttom. Oä. I,184 bei den Griechen heißt Kupfer , bei den Römern aos,
bei Plinius auch aos o^prium (inst. vat. XXXIII, 23), woraus wahrscheinlichspäter die Bezeichnung ouprum und unser Kupfer entstand. In Lxxrio, ndi xrlmokuit asris invontio klin. XXXIV, 2 und 29; Odaloitom vooant. laxiäom, or <iuoipsuw ass eo^uitur. Was übrigens Plinius weiterhin über den edaloitos bei-bringt, betrifft freilich ein anderes Gestein, denn daß es in Essig gelegt nach vier-zig Tagen eine Safranfarbe annehme, läßt die Deutung auf ein Kupfererz nicht zu.
56) Fabelhafte Thiere, deren die Alten mehrfach gedenken, äslmn. (Inst,kn. II. 2 und 31) nennt sie ?Iimus (bist. nat. Xl. 36 schildert
das Thier auch als psunatam qnaäruxss und nennt eS pxralis und pz'runstn.Beide hatten offenbar die Stelle bei Aristoteles vor Augen. Auch Cicero (äsnat. äoor. I, 37) erwähnt dieser Thierchen. Daß der Philosoph diese Fabeln,ohne ihre Fabelnatur anzubeuten, vorbringt, ist um so auffallender, als er anmehreren andern Stellen (äs xsn. an. II, 3; äs xsn. oi eorrupt. II, 8; Meteorolog.III, 4) es mit Gründen geradezu bestreitet, daß das Feuer Thiere hervorbringeund nähre. Die Stelle scheint daher sehr verdächtig.
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