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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
Entstehung
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Vierzehntes Kapitel.

1. In gleicher Weise wie die Schalthicre entstehen anch dieschalenlosen, wie die Kniden^ und Schwämme in Felsklüften. Esgibt indes; zwei Arten Knidcn, die einen in den Höhlungen lösen sichnicht ab von den Felsen, die andern wandern aus glatten und ebenenStellen umher 3). Auch die Lepaden^) lösen sich ab und wandernumher. In den Hohlräumen der Schwämme erzeugen sich Pinnen-wächter 5); auf den Hohlräumen befindet sich etwas wie Spinnegewebc"),durch dessen Oeffnen und Schließen sie die kleinen Fischlein erbeute»;zum Hineingelangen öffnen sie dasselbe, sind sie hineingelangt, so schließensie es. 2. Es gibt aber drei") Arten von Schwämmen, eine lockere^),eine dichte9) und eine dritte'"), welche die achilleische heißt, die feinste,dichteste und festeste, die mau unter die Helme und Beinschienen legt,

*) i. < 1 . ok. Theilc der Thiere S. 136, Anin. 14.

2) <77ro')^ot> - ok. Theile der Thiere S. 155, Anm. 40. lieber die

weiterhin erwähnten Arten ist besonders Oscar Schmidt: Die Spougien dcSadriatischen Meeres. Leipzig. 1862. 4. zu consultiren.

3) Die Arten sind zum Bestimmen nicht genügend characierisirt.

/iLTrcr'clkS ok. Theile der Thiere S. 130, Anm. 27; Naturg. der

Thiere Buch IV, Kap. 4, Anm. 59.

5) Die in Schwämmen lebenden 7N,^oi^v'/lttXL§ sind wohl allerlei kleineKrebsthierchen, besonders aus der Gruppe der Jsopoden, die sich zahlreich inSchwämmen vorfinden.

6) Diese spinnewebartigen Gebilde sind unerfindlich.

") Vgl. I>Un. List imt. IX. 6V, mehrfach entstellt. Da Aristoteles weiter-hin noch eine vierte Art (a7rXv<5t«§) nennt, so sind unter den drei Arten nnrArten der eigentlichen als Wasch- und Badeschwämme gebräuchlichen GattungLpovxia zu verstehen. Jetzt kennt man mehre Arten Spongien; Schmidt be-schreibt 1. e. nicht weniger als 115; von welchen allein im obern Theilc desadriatischen Meeres 107 Vorkommen.

b) nach Schmidt die hauptsächlich von der afrikanischen Küste

kommende Lxonxia squius. (Pferdeschwamm), welche zu Aristoteles' Angaben stimmt.

2) 7rvrc^o5 nach Schmidt die vorzüglich von der kleinasiatischen Küstekommende Lpouxia mollissima, (levantischer Badeschwamm), welche zu den Angabendes Aristoteles stimmt.

*0) nach Schmidt die besonders im ägeischen Meere lebende

Sxovxik Llmocoa (Zimoccaschwamm), die jedoch nicht ganz zu des Aristoteles' An-gaben stimmt.

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