Druckschrift 
7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
Entstehung
Seite
98
Einzelbild herunterladen
 

98

sogenannten Pinnenwächter; sie bilden sich aber auch") j» denKammmuscheln und Limnostreen. Diese haben aber kein bemerkbaresWachsthum und die Fischer behaupten, daß sie gleichzeitig mit densich bildenden entstehen"). Auch die Kammmuscheln verkriechen sicheinige Zeit im Sande, wie die Purpurschnecken. Die Ostreen erzeugensich also, wie gesagt wurde; einige von ihnen erzeugen sich aber auseichten Stellen, andere an Küsten, andere an felsigen, andere anfesten und rauhen, noch andere au sandigen Orten. Auch wechselnmanche den Aufenthaltsort, manche nicht. 10. Von den ihren Platznicht wechselnden sind die Steckmuscheln angewurzelt, die Scheiden-muscheln aber und die Kouchen bleiben unaugewurzelt am Platze;wenn sie abgerissen werden, können sie nicht mehr leben. Der soge-nannte Seestern") ist von Natur so warm, daß das, was er zu sichnimmt, sofort herausgenommen, verdaut erscheint. Man sagt auch,daß er im Euripus von Pyrrhe") die größte Plage sei. An Gestaltgleicht er den gemalten Sternen. Auch die sogenannten Seelungen")entstehen von selbst. Die Muschel, deren sich die Maler bedienen, istdurch bedeutende Dicke ausgezeichnet und ihre Blume bildet sich außer-halb der Schale; sie finden sich aber besonders in der Umgebung vonKarten "). 11. Das Karkiuion entsteht anfangs aus Erde und

Schlamm, sodann schlüpft es in die leeren Schalen und wenn es grö-ßer geworden, wieder in eine andere größere Schale, z. B. biederRenten oder des Strombos ") und andere derartige, oft auch in dieTrompetenschnecken. Wenn es hineingeschlüpst ist, trägt es sie mit sichherum und wächst darin weiter, und größer geworden siedelt es wiederin eine andere größere über.

^2) Die betreffenden- Karkinenarten sind annoch unbekannt.

§3) natürlich Fabel.

ok. Theile der Thiere S. 137, Anm. 45. Im Mittelmeerist besonders häufig ^storig-s rudsns; vergl. übrigens ?1in. Iiist. rr-u. IX, 86.Die Hitze ist natürlich Fabel.

Vgl. Anm. 12 zum 10. Kap. des V. Buchs. Art unbestimmbar.

-^6) ot'. Theile der Thiere S. 135, Anm. 41.

§7) Wovon hier die Rede, ist unerfindlich.

^8) ok. Naturg. der Thiere I, S. 3 4, Anm. 3.