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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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gier 5) und was es sonst noch derartiges gibt, was sich paart. DiePhalangier, so weit sie Netze spimien, paaren sich in folgender Weise:Sobald das Weibchen vom Mittelpunkte des ausgesponnenen Netzesangezogen hat, so zieht wiederuni das Männchen entgegen; nachdem siedies wiederholt gethan, nähern sie sich einander und vereinigen sichmit zugewendetcm Hintcrleibe?); wegen des Umfangs ihres Hinter-leibes ist nämlich diese Vereinigungsweise für sie die geeignete. DiePaarung sämmtlicher Thiere verhält sich sonach in dieser Weise.

Achtes Kapitel.

1. Die Zeit der Paarung und Geschlechtsreife ist bei den ein-zelnen Thierarlen eine begränzte. Die Natur der meisten will es so,daß diese Vereinigung um dieselbe Zeit vorgehe, wo der Uebergang desWinters zum Sommer stattfindet; dies ist die Zeit des Friihlings, inwelcher die meisten fliegenden, schreitenden und schwimmenden zurPaarung neigen. Doch vollziehen auch manche das Paarungs- undGeburlsgeschäft zur Herbst- und Wiuterzeit, wie einige Arten vonWasserthieren und fliegenden; der Mensch aber von allen am meistenzu jeder Zeit und ebenso von den gezüchteten Thieren viele wegen der

5) vs. Anm. 17 zum 11. Kap. des IV. Buchs der Naturg.

der Thiere.

b) Hier ist offenbar von einer Epeiribe, wahrscheinlich von der überall ge-meinsten Kreuzspinne, kpsira äiaüsmata 61., Rede. Die Darstellung der Paarungist aber sehr unklar und eS geht aus den Schriftrn des Aristoteles nirgends her-vor, daß ihm der eigentliche Paarungsvorgang, namentlich die Bedeutung dermännlichen Taster als Uebertragungsorgane des Samens bekannt war. Höchstwahrscheinlich hat er die Paarung nie beobachtet, sonst könnte er unmöglich denJnsecten (denen er die Spinnen beizählt) ohne Ausnahme eine lange währendePaarung zuschreiben und die Behauptung ausstellen, die Jnsecteumännchen hättenkeine Samengänge und ergössen keinen Samen (äo xsn. an. I, 16: 6k

7cr ov Alles was er über den

Zeugungsproceß bei den Jnsecten beibringt und zur Begründung seiner Ansichtenvorführt, sind theoretische Auslassungen.

7) Xttl dies kann dein Wortlaute nach nichts

anders heißen, als Steiß gegen Steiß gekehrt, wie 7r?')^6or> (of. Anm. 4 und14 zum 2. Kap. des V. Buchs), und ist nicht auf Beobachtungen gestützt, sondernaus den dicken Hinterleibern gefolgert, die auch sogleich als natürliche Erklärungherbeigezogen werden.