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Harnblase, mit Ausnahme der Schildkröten'b); von diesen hat aberdas Weibchen nur einen Gang'^), obgleich es eine Harnblase besitzt.Die Schildkröten gehören aber zu den Eierlegern Die Paarungder eierlegenden Fische ist weniger augenfällig, deshalb glauben auchdie Meisten, daß die Weibchen trächtig werden, indem sie den Samender Männchen ausschnappendenn daß dies geschieht, wird oft be-obachtet. Zur Paarungszeit thun dies nämlich die den Männchenfolgenden Weibchen und stoßen mit dem Munde gegen den Bauch der-selbe» ; diese aber geben dann schneller und reichlicher von sich. ZurLaichzeit dagegen folgen die Männchen den Weibchen und verschluckendie Eier der Laichenden, aus den übrigbleibendeu aber entstehen dieFische"). 6. In der Gegend von Phönizien benntzt man auch wech-selseitig beides zum Fange; indem man nämlich männliche Kestreen'")zusührt, umstrickt man die sich sammelnden Weibchen und ebenso ntitHülse der Weibchen die Männchen. Dadurch nun, daß man dies öfterbeobachtete, bildete man sich diese Ansicht von der Paarung. Alleindas Nämliche thun auch die vierfüßigen Thiere; denn zur Paarungs-zeit ergießt sowohl das Männchen wie das Weibchen eine Flüssigkeitund sie beriechen einander die Schamtheile. 7. Die Steinhühner'")aber werden trächtig, wenn die Weibchen den Männchen gegenüber
w) Rach Theile der Thiere S. 99 (vgl. auch S. Ilv) hat von den Schild-kröte» doch die keine Harnblase.
w) Nur einen Gang siir Harn, Genitalexkrete »nd Darmerkreinente.Statt S'Ukt« wollte Schneider (Allg. Naturgeschichte der Schildkröten, Leipzig1783 p. 123, und in seiner Ausgabe der bist. au. "vom. III, p. 270> lesenAttArerri'tt, durch ei» Mißverständlich der Stelle bist, au II, 12 (Raturg. derThiere I, S. 86) verleitet, wo Aristoteles sagen sollte, daß unter den viersiißigeneierlcgenden Thiere» die Meerschildkröte allein Nieren und Blase besitze. Aristote-les sagt da indeß, sie besitze sie allein in der ihrem Körper entsprechen-den Größe und llo pari. III, 8 (Schluß) Theile der Thiere S. 93 sagt erausdrücklich, die Mecrschildkröten hätte» eine größere, die Landschildkröten einsdurchweg kleine und gibt dis (verneinten) Ursachen dieses Verhaltens an.
9") Diese Einschaltung ist durchaus aristotelisch und daher gewiß nicht als Ein-schiebsel zu betrachten; die «erlegenden Vierfüßler haben nämlich sonst nur einenGang siir die flüssige und feste Ausscheidung, ck, Theile der Thiers S. 180.
21) Vgl. gon. au. III, 5; ?1ill. diat. uat. IX, 7 4.
2S) Vgl. bist. au. IV, 12, 2.
*') Vgl. Naturg. der Thiere S. 78, Anm. 5; S. 92, Anm. 28.
Vgl. Naturg. der Thiere K. 18, Anm. 8 7.